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Pressemitteilungen

Internatsstreiche, Gangsterbosse und Dystopien – FFF Bayern fördert 19 neue Projekte mit 2 Millionen Euro

Der Vergabeausschuss des FFF Bayern hat gestern getagt und in seiner letzten Sitzung des Jahres  entschieden, 19 Projekte mit einer Gesamtsumme von 2 Millionen Euro zu fördern. Darunter sind die Fortsetzung von Burg Schreckenstein, eine Literaturverfilmung von Ferdinand von Schirach und eine neue Dramaserie. Insgesamt waren 38 Projekte eingereicht worden mit einem Antragsvolumen von nahezu 4 Millionen Euro.
 
Eine vollständige Übersicht aller geförderten Projekte finden Sie hier.

Produktion Kinofilm
Mit 730.000 Euro unterstützt der FFF Bayern die Produktion dreier Kinofilme. Die Roxy Film Produktion erhält für die Fortsetzung von Burg Schreckenstein nach der beliebten Jugendbuchreihe 450.000 Euro FFF Förderung. Nach einem Drehbuch von Christian Limmer und unter der Regie von Ralf Huettner erzählt Burg Schreckenstein und der chinesische Drache von einem neuen Abenteuer der Internatsschüler, die dieses Mal ihre Burg vor einem chinesischen Geschäftsmann retten müssen. Die Erwachsenenrollen werden wie beim ersten Teil Sophie Rois, Henning Baum und Harald Schmidt übernehmen.

Die moderne Gangstergeschichte Gorillas (Produktion: Olga Film) beruht auf der Kurzgeschichte „Der Schlüssel“ von Ferdinand von Schirach und entsteht mit 200.000 Euro FFF Förderung. Regie führt Detlev Buck, der auch zusammen mit Constantin Lieb und Cüneyt Kaya das Drehbuch geschrieben hat. Die Geschichte handelt von einem jungen Mann, der nicht länger nur Handlanger seines Bosses sein will und sich auf einen lukrativen Deal einlässt – mit ungeahnten Konsequenzen. Die Shooting-Stars Samuel Schneider und Jannis Niewöhner haben für die Hauptrollen zugesagt.

In seinem Dokumentarfilm Sympathisanten – Unser Deutscher Herbst (Blueprint Film, 80.000 Euro FFF Förderung) unternimmt Felix Moeller eine persönliche Annäherung an 40 Jahre Deutscher Herbst und thematisiert die Entstehung, das Ausmaß und Verschwinden der intellektuellen Sympathisantenszene um die linksterroristische RAF in den 1970er Jahren.

Produktion Fernsehfilm
Drei Produktionen für das Fernsehen werden mit insgesamt 663.000 Euro gefördert. Darunter die Dramaserie Acht Tage (Neuesuper, 350.000 Euro FFF Förderung), in der ein Asteroid weite Teile der Erde zu vernichten droht. Wie sich die Menschen in dieser prä-apokalyptischen Welt verhalten und was im letzten Augenblick wirklich wichtig ist, wird in acht Episoden aus der Perspektive einer normalen deutschen Familie erzählt. Regie führt Oscar-Preisträger Stefan Ruzowitzky in Ko-Regie mit den HFF München Absolventen Philipp Leinemann und Michael Krummenacher nach einem Drehbuch von Peter Kocyla, Rafael Parente und Benjamin Seiler. Acht Tage wird in Kooperation mit Sky Deutschland und Beta Film produziert.

Auf der Flucht (Hager Moss Film/ WDR, 200.000 Euro) erzählt im Jahr 2032 vom Schicksal einer deutschen Familie, die versucht, aus einem im Chaos versinkenden Europa ins prosperierende Südafrika zu fliehen. Regie wird Kai Wessel führen nach einem Drehbuch von Gabriela Zerhau, Eva und Volker A. Zahn.

113.000 Euro gehen an den Dokumentarfilm Black China (Tellux Next/ ZDF, Arte) von Inigo Westmeier über afrikanische Immigranten, die in der Hoffnung auf ein besseres Leben nach China auswandern. Geplant dazu ist eine interaktive Webdoku, die zusätzliches Wissen zu den chinesisch-afrikanischen Beziehungen vermitteln soll. Das Projekt wurde bereits vom FFF Bayern im Bereich Slate Funding gefördert.  

Produktion Nachwuchsfilme
Zwei Nachwuchsfilme fördert der FFF Bayern mit insgesamt 67.800 Euro. Der HFF-Abschlussfilm Thinking like a mountain (Flipping the coin Films, 43.000 Euro) von Alexander Hick handelt von den Arhuacos Indianer der Sierra Nevada Santa Marta in Kolumbien, die in freiwilliger Isolation und Abgrenzung zur westlichen Welt im höchsten Küstengebirge der Welt leben. 

Der Animationskurzfilm Grenzgänger von Caroline Hamann (Produktion: Caroline Hamann, 24.800 Euro) soll durch Legetechnik und Scherenschnitt entstehen und erzählt die Geschichte zweier Liebenden, die durch eine Grenze getrennt werden und über Umwege versuchen, wieder zueinander zu finden.

Drehbuch
95.000 Euro gehen an die Entwicklung dreier Drehbücher. Verfluchtes Testament – Wenn Satansbraten erben (K&K Film) von Anna-Katharina Maier erzählt eine bitterböse Familiengeschichte, bei der sich drei zerstrittene Schwestern in einer Nacht am Totenbett ihres Vater über ihr Erbe einig werden müssen. Die Idee beruht auf dem Kurzfilm Familie – Die Quittung kommt zum Schluss, der ebenfalls vom FFF Bayern gefördert wurde. Die Hauptrollen sollen Monika Gruber und Luise Kinseher übernehmen.

Astrid Ströher und Dirk Morgenstern schreiben mit FFF-Förderung das Drehbuch zum Sci-Fi Thriller iSmombie (akzente Film- und Fernsehproduktion), in dem die Frage thematisiert wird, welche Folgen die exzessive Nutzung von Virtual Reality auf die Menschen hat.

In Der Muso von Andrea Sixt (ATrack Film) verkuppelt eine Tochter ihre Mutter mit deren alter Jugendliebe und wird durch den neuen „Muso“ gleich selbst zu einer Beziehung inspiriert.

Verleih und Vertrieb
Acht Filme kommen mit insgesamt 445.000 Euro Verleihförderung ins Kino. Darunter Timm Thaler oder Das verkaufte Lachen von Andreas Dresen, Paradies von Andrei Konchalovsky und Die Hölle von Stefan Ruzowitzky.