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Pressemitteilung / 24.08.2026

Zum Start der internationalen Koproduktion "The Uprising – Für die Freiheit": Special Screening für die Drehregion Nürnberg und Franken

Inhalt der Pressemitteilung

Am 10. September 2026 startet die internationale Koproduktion The Uprising – Für die Freiheit im Verleih von Leonine Studios in den deutschen Kinos. Gedreht wurde das starbesetzte Action-Drama in Bayern mit 2 Mio. Euro FFF Förderung und flankiert von der Film Commission, die dem Projekt vom ersten Scouting über die Drehvorbereitungen bis zu den Dreharbeiten kontinuierlich vernetzend und beratend zur Seite stand. Am 7. September 2026 findet eine Vorführung für alle Unterstützer*innen in Franken im Cinecitta' in Nürnberg statt.

Wenn am 10. September 2026 das Historien-Epos The Uprising – Für die Freiheit über den englischen Bauernaufstand 1381 in den deutschen Kinos startet, wird auch Franken auf der großen Leinwand zu sehen sein. Die internationale Koproduktion des Oscar-nominierten Autors und Regisseurs Paul Greengrass mit Andrew Garfield, Jamie Bell, Tom Hollander, Cosmo Jarvis und Thomasin McKenzie sowie mit Musik von Oscar-Preisträger Volker Bertelmann wurde vollständig in Bayern gedreht, unter anderem in Nürnberg, im Fränkischen Freilandmuseum Bad Windsheim und auf der Festung Lichtenau. Der FFF Bayern unterstützte die internationale Koproduktion mit 2 Mio. Euro im deutschlandweit einmaligen Förderprogramm Internationale Filme und Serien.

The Uprising – Für die Freiheit erzählt vom Bauern Ploughman, der sich gegen Unterdrückung und soziale Ungerechtigkeit auflehnt und schließlich Teil einer Rebellion wird. Die deutsch-britisch-amerikanische Produktion haben Blumhouse Productions, Supernix und Thank You Pictures realisiert. Leonine Studios übernimmt den Verleih in Deutschland und Österreich, der US-Verleih liegt bei Focus Features. Neben dem FFF Bayern wurde der Film auch durch DFFF, FISAplus und Film in Austria gefördert. Der FFF Bayern förderte neben der Produktion auch die Herausbringung des Films.

Bei einem Special Screening am 7. September um 18:30 Uhr im Cinecitta’ in Nürnberg, organisiert von der Film Commission des FFF Bayern in Kooperation mit dem Verleih Leonine Studios, erhalten die fränkischen Unterstützer*innen vor dem offiziellen Kinostart die Gelegenheit, das Ergebnis der gemeinsamen Arbeit erstmals auf der großen Leinwand zu erleben. Damit rückt nicht nur der Film selbst in den Mittelpunkt, sondern auch diejenigen, die seinen Weg auf die Leinwand in Nürnberg und Franken möglich gemacht haben: Behörden und Institutionen, Kirchen und Kultureinrichtungen, Hotellerie und Gastronomie sowie Dienstleister. Im Anschluss an das Screening findet ein Q&A mit Vertreter*innen der Produktion, der Stadt Nürnberg und mit wichtigen Motivgeber*innen statt.

Für die Dreharbeiten verwandelten sich Teile Nürnbergs im Herbst 2025 in Schauplätze des spätmittelalterlichen England. Gedreht wurde unter anderem in der Nürnberger Altstadt und in der Sebalduskirche. Weitere Motive lagen im Fränkischen Freilandmuseum Bad Windsheim, in Lichtenau und am Brückkanal bei Feucht. Bis zu 5.000 Kompars*innen wurden gesucht. Die Produktion zeigt, welche Möglichkeiten der Filmstandort Franken internationalen Produktionen bietet: historische Architektur, außergewöhnliche Motive, eine geeignete Infrastruktur und ein jahrzehntelang von der Film Commission des FFF Bayern aufgebautetes Netzwerk engagierter Partner*innen vor Ort. Die Produktion hat die Film Commission von Beginn an eingebunden und ihre Netzwerkarbeit und Expertise in Anspruch genommen. Die Film Commission hatte im Vorfeld mit einem Scout geeignete Motive gefunden und bei der Beantragung von Drehgenehmigungen vermittelt.

The Uprising – Für die Freiheit ist ein Beispiel dafür, wie internationale Koproduktionen Impulse für den gesamten Filmstandort Bayern setzen können. Neben der filmischen Wertschöpfung profitieren zahlreiche Gewerke und Dienstleister von den Dreharbeiten, von Technik- und Ausstattungsunternehmen über Transport- und Logistikbetriebe bis hin zu Hotels, Gastronomie und lokalen Dienstleistern. Zugleich sammeln Filmschaffende und Nachwuchskräfte aus der Region Erfahrungen bei einer international besetzten Großproduktion.

Auch für die Stadt Nürnberg sind Filmproduktionen wichtige Impulsgeber. Während der Dreharbeiten profitieren zahlreiche Branchen unmittelbar von den Ausgaben der Produktion. Teams benötigen Unterkünfte, Verpflegung, Transport, Ausstattung, Dienstleistungen und Veranstaltungsflächen. Gleichzeitig können Filmproduktionen die Bekanntheit einer Stadt als attraktiven Dreh- und Tourismusstandort steigern. Die Stadt Nürnberg unterstützt Filmproduktionen unter anderem bei der Suche nach Locations und Produktionsräumen und übernimmt die Kontaktvermittlung innerhalb der Stadtverwaltung und zu externen Partnern.

Medienminister Dr. Florian Herrmann, MdL: “Mit The Uprising – Für die Freiheit zeigt sich einmal mehr, welche internationale Strahlkraft der Filmstandort Bayern entfaltet. Dass eine hochkarätig besetzte internationale Produktion unter der Regie von Paul Greengrass Nürnberg und Franken als Kulisse für das mittelalterliche England ausgewählt hat, ist eine besondere Auszeichnung für die Region. Möglich wurde das durch die enge Zusammenarbeit vieler Partner: vom FFF Bayern mit seiner Film Commission, über die Städte und Gemeinden vor Ort bis hin zu den Menschen und Unternehmen in der Region. Solche Produktionen sind weit mehr als ein spektakuläres Filmset. Sie bringen Wertschöpfung in die Region, stärken den Medienstandort Bayern und machen unsere Städte und Landschaften weltweit sichtbar.“

FFF Geschäftsführerin Dorothee Erpenstein:
The Uprising – Für die Freiheit macht sichtbar, was entsteht, wenn eine internationale Produktion auf eine Region trifft, die ihre Türen öffnet und mit großer Professionalität und Begeisterung mitarbeitet. Unser Dank gilt deshalb ausdrücklich allen, die zum Gelingen der Dreharbeiten beigetragen haben. Filmförderung bedeutet für uns nicht nur, gute Filme möglich zu machen. Sie bedeutet auch, wirtschaftliche Impulse zu setzen, Arbeitsplätze und Know-how in Bayern zu halten und internationale Produktionen mit den Menschen und Unternehmen vor Ort zu verbinden. Nürnberg und Franken haben hier eindrucksvoll gezeigt, was ein Filmstandort leisten kann.“

Marcus König, Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg:
“Nürnberg hat mit seiner historischen Altstadt und seinen besonderen Bauwerken einmal mehr bewiesen, dass die Stadt eine außergewöhnliche Filmkulisse bietet.The Uprising – Für die Freiheit ist ein hervorragendes Beispiel dafür, welche Chancen große internationale Produktionen für Nürnberg eröffnen. Während der Dreharbeiten profitieren nicht nur Filmschaffende und Produktionsunternehmen, sondern auch unsere Hotellerie, Gastronomie, der Einzelhandel und viele weitere Dienstleister. Gleichzeitig entsteht ein nachhaltiger Werbeeffekt: Wenn Nürnberg auf internationalen Kinoleinwänden zu sehen ist, erreichen die Bilder unserer Stadt ein Publikum weit über die Region hinaus. Dafür danke ich allen, die die Dreharbeiten mit großem Engagement unterstützt haben.“

Berlind Bernemann, Ansprechpartnerin der Stadt Nürnberg für Filmproduktionen:
“Eine Produktion dieser Größenordnung ist immer eine Gemeinschaftsleistung. Bei The Uprising – Für die Freiheit haben viele Menschen und Einrichtungen in Nürnberg dazu beigetragen, dass aus einer internationalen Filmproduktion ein erfolgreiches Projekt für den Standort werden konnte. Für uns ist besonders wichtig, dass Filmteams hier gute Bedingungen vorfinden und schnell mit den richtigen Ansprechpartnern zusammenkommen. Gleichzeitig zeigen solche Dreharbeiten, wie eng Kultur, Kreativwirtschaft und lokale Wirtschaft miteinander verbunden sind. Von den Hotels und Restaurants über Verkehr und Logistik bis zu Handwerks- und Dienstleistungsunternehmen reicht die Wertschöpfungskette einer solchen Produktion. Das Special Screening ist deshalb auch ein Dankeschön an alle, die hinter den Kulissen ihren Beitrag geleistet haben.“

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