19 Filme waren bei den Internationalen Filmfestspielen in Venedig im Rennen um den 16. Queer Lion, darunter auch der Gewinner des Goldenen Löwen. Die Jury unter Vorsitz von Filmkritiker Rich Cline zeichnete am Samstag den FFF-geförderten Kinofilm Aus meiner Hautaus. Alle Informationen zum 16. Queer Lion finden Sie hier. Mit Aus meiner Haut legte Studenten-Oscar® - Preisträger Alex Schaad im Wettbewerb der Sektion „Settimana Internazionale della Criticia“ vor einer Woche am Lido sein Langfilmdebüt vor. Das Drehbuch für den Science-Fiction Liebesfilm schrieb er gemeinsam mit seinem Bruder, dem Schauspieler Dimitrij Schaad, der auch zum Cast gehört. Der FFF unterstützte das Projekt im Rahmen der Erstlingsfilmförderung mit 300.000 Euro. Alex Schaad studierte Regie an der HFF München; sein Debüt produzierten die etablierten Produzenten Tobias Walker und Philipp Worm, ebenfalls Absolventen der Münchner Filmhochschule. Der Film erzählt von Leyla (Mala Emde) und Tristan (Jonas Dassler), die auf den ersten Blick wie ein glückliches Paar wirken. Gemeinsam reisen sie zu einer abgelegenen Insel, auf die Leylas Jugendfreundin Stella (Edgar Selge) sie eingeladen hat. Schon bei der Ankunft zeigt sich: Hier finden rätselhafte Dinge statt. Zahlreiche Paare kommen in den letzten Sommertagen zusammen, um die Welt aus den Augen eines anderen Menschen zu sehen. Für die einen ist es eine Suche nach sich selbst, für die anderen eine Flucht davor. Bei einem Abendessen treffen Leyla und Tristan auf Fabienne (Maryam Zaree) und Mo (Dimitrij Schaad). Gemeinsam begehen sie das Tauschritual und erfahren, wie sich dadurch ihre Wahrnehmungen und damit auch ihr Verhalten, ihr Verlangen und ihre Beziehungen verändern. Besonders Leyla ist glücklich, sie fühlt sich erlöst und erfüllt von einem völlig neuen Lebensgefühl. Als sie sich jedoch weigert, zu ihrem alten „Ich“ zurückzukehren, gerät die Situation außer Kontrolle. "The Queer Lion 2022 goes to Aus meiner Haut (Skin Deep) di Alex Schaad for the representation of the dynamics that codify the complex language of feelings, by telling a love story that literally transcends bodies", begründete die Jury ihre Entscheidung. "What initially appears as a body swapping horror movie, quickly starts overcoming both cinematic genres and genders. In doing so, it poses surprisingly clever and daring questions, challenging the very nature and purpose of love, be it the mind, the body, the pleasure or the laws of desire. In demolishing the idea of pre-established roles in favor of endless fluid possibilities, the movie boldly succeeds in turning the acronym LGBTQ into a single word."Aus meiner Haut ist eine Produktion von Walker+Worm Film, Tobias Walker und Philipp Worm, hergestellt in Koproduktion mit BR/Arte und Donndorffilm, Richard Lamprecht, gefördert von FFF Bayern, MOIN Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, DFFF und Kuratorium junger deutscher Film im Weltvertrieb von Beta Cinema. Der Kinofilm wird auch beim Zurich Film Festival (22. September bis 2. Oktober 2022) zu sehen sein. X Verleih wird Aus meiner Haut am 26. Januar 2023 in die deutschen Kinos bringen.
Venedig: Queer Lion an FFF-geförderten Kinofilm "Aus meiner Haut"
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