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Pressemitteilung / 25.03.2026

Übernatürlich begabte Katzen und verschwundene Socken: FFF Bayern fördert 14 neue Gamesvorhaben mit mehr als 1 Mio. Euro

Inhalt der Pressemitteilung

Der Vergabeausschuss für die FFF Gamesförderung hat gestern getagt und entschieden, 14 Gamesvorhaben mit insgesamt 1,03 Mio. Euro zu unterstützen. Mehr als 800.000 Euro fließen in die Entwicklung von neun Prototypen. Die geförderte Produktion und etliche geförderte Prototypentwicklungen hat der FFF Bayern bereits in der Konzeptentwicklungsphase unterstützt. Die Studios der geförderten Projekte sitzen in Erlangen, Augsburg, München, Bayreuth, Monheim, Mömbris, Nürnberg und Würzburg.

Zu allen geförderten Projekten.

Bereits sowohl in der Konzept- als auch in der Prototypentwicklung gefördert, geht es nun mit 124.000 Euro FFF Produktionsfördermitteln in die nächste Stufe: Das Münchner Studio Cobalt Lane entwickelt die narrative OS-Simulation mit Mystery- und Horrorelementen Imprinted. Als erfahrener, aber desillusionierter Audio-Ingenieur restaurieren die Spieler*innen beschädigte Tonbänder einer Musikerin, um ihre geheimnisvolle Geschichte zu entschlüsseln.

Das Strategiespiel Last Run ist ein Rogue-Lite-Survial-Game in dem die Spieler*innen einem Fahrzeug-Konvoi durch eine postapokalyptische Landschaft führen. Um voranzukommen, müssen sie harte Entscheidungen treffen und konkurrierende Wahrheiten enthüllen. Chimera Entertainment mit Sitz in München entwickelt den Prototyp mit 175.000 Euro FFF Fördermitteln.

Erkundung, Camping und Entspannung vereint das 3D-First-Person-Cozy-Survival-Spiel Forestbound. Spielende schlagen ihr Lager auf, entzünden Feuer mit realistischer Mechanik und erkunden nur mit Karte und Kompass als Hilfsmittel die Wildnis. Der Fokus liegt auf einer friedlichen, entschleunigten, aber realistischen Outdoor-Erfahrung ohne Gefahren. Der FFF Bayern förderte bereits die Entwicklung des Konzepts. Nun entwickelt das Erlanger Studio Number13 Media mit 100.000 Euro den Prototyp.

Das Nürnberger Studio Mimu entwickelt ebenfalls mit 100.000 Euro den Prototyp von Little Old One and the Witch: ein 2D-Side-View-Action-Roguelite, bei dem es um räumliche Kontrolle und kreatives Experimentieren mit Builds geht. Die Spieler*innen wehren mit Hilfe der Magie, die ihnen ihre übernatürlich begabten Katzen beigebracht haben, Wellen von Feinden ab. Mit jedem besiegten Gegner vertieft sich die Verbindung zwischen Mensch und Katze, wodurch einzigartige Fähigkeiten und transformative Ultimate-Fähigkeiten freigeschaltet werden. Durch die Kombination dieser Fähigkeiten mit einer Vielzahl von Relikten können Spieler*innen neue, bahnbrechende Synergien entdecken.

It’s Always Happy at Chubby’s wird ein psychologisches Horrorspiel, das in einem verlassenen Fast-Food-Restaurant der späten Achtziger- und frühen Neunzigerjahren spielt. Die Spieler*innen erledigen Aufgaben während der Nachtschicht und müssen sich dabei an seltsame Regeln halten. Jede Nacht verstärken neue, zufällige Ereignisse das Gefühl von Unsicherheit und Gefahr. Ziel ist es, die Schicht zu überleben und Hinweise auf ein verborgenes, düsteres Geheimnis zu entdecken. Mit 80.000 Euro FFF Fördermitteln entwickelt das Nürnberger Studio Benjamin Lochmann New Media den Prototyp.

78.000 Euro FFF Fördermitteln fließen in die Entwicklung des Prototyps von Personal Space Intruders. Im immersiven, wellenbasierten First-Person-Survival-Spiel mit physikbasiertem Gameplay des Augsburger Studios LM Interactive kämpfen die Spieler*innen nachts in ihrer einsamen Waldhütte mit improvisierten Alltagsgegenständen in einer nahezu vollständig zerstörbaren Umgebung gegen bizarre Kreaturen. Tagsüber bauen sie den Stress der Nacht durch entspannende Aktivitäten ab, stellen Fallen auf und reparieren beschädigte Gegenstände. Der FFF Bayern förderte bereits die Entwicklung des Konzepts.

Wohin verschwindet die eine Socke, die nach dem Waschen auf magische Weise nicht mehr aufzufinden ist? Wo versteckt sich der Schlüssel, wenn man verschlafen hat und schwören könnte, dass er gestern noch auf dem Küchentisch lag? Darum geht es im Game Tufuur, in dem Spieler*innen einen magischen Wald namens Tufuur erkunden, in dem sich verlorene Gegenstände als skurrile Dinglinge manifestieren. Das Konzept zum Exploration-Adventure kreiert die Münchner Entwicklerin Jennifer F. Burkhardt mit FFF Fördermitteln in Höhe von 20.000 Euro.

In Bayreuth wird gerade ein neues Unternehmen gegründet: Fever Dream Game Studios. Die Devs entwickeln ein Konzept, das der FFF Bayern mit 20.000 Euro fördert: Pick Your Beat, ein Genre-Blend aus Rhythm Game und Roguelike im Low-Poly Artstyle für PC mit Roguelite-Elementen. Die Spieler*innen wählen ihren eigenen Soundtrack und kreieren eine Input-Choreographie, die ihren Character Build und individuellen Spielstil widerspiegeln. In der Rolle einer jungen Überlebenskünstlerin erkunden sie aus einer isometrischen Perspektive die Ruinen einer früheren Zivilisation in einzelnen Spieldurchläufen.

Bayerns Digitalminister Dr. Fabian Mehring: „Die Projekte dieser Förderrunde stehen eindrucksvoll für die kreative Exzellenz, Innovationskraft und den unternehmerischen Mut der bayerischen Games-Branche. Sie zeigen darüber hinaus, dass Bayern auch für internationale Studios attraktiv ist: Neue Unternehmen kommen nach Deutschland, werden dabei von bereits etablierten Studios unterstützt, bringen frische Ideen ein und stärken damit nachhaltig unseren Games-Standort. Mit der Verdopplung unserer Games-Förderkulisse geben wir Bayerns Pixelpionieren kräftigen Rückenwind und setzen ein dickes Ausrufezeichen hinter diesen dynamisch wachsenden Wirtschaftssektor im Freistaat. Die erste Förderrunde in diesem Jahr ist dabei ein wichtiger Impuls, um unseren Anspruch zu untermauern, Bayern zu Deutschlands Heimat für Games, E-Sport und XR zu entwickeln. Zeitgleich markieren diese Förderschecks aber nur den Auftakt für das, was in diesem Jahr noch alles vor uns liegt. Der große Zuspruch bei der GG Bavaria mit erneutem Besucherrekord und der bevorstehende Deutsche Computerspielpreis in München zeigen, welche Strahlkraft der Games-Standort Bayern inzwischen entfaltet. Diesen Erfolgskurs setzen wir konsequent fort und schaffen die besten Voraussetzungen dafür, dass frische Ideen auf neuen Märkten bei uns in Bayern erfolgreich wachsen können!“

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