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Pressemitteilung / 19.06.2026

Österreichischer Filmpreis: Fünf Valies für "Vier minus drei"

Inhalt der Pressemitteilung

Gestern Abend wurde der Österreichische Filmpreis in Wien verliehen. Fünf der Auszeichnungen gingen an den FFF-geförderten Kinofilm Vier minus drei. Der von 2010 Entertainment und Giganten Film produzierte Film lief in Deutschland im Verleih des Münchner Unternehmens Alamode Film in den Kinos.

Ende Mai gingen acht Deutsche Filmpreise 2026 an FFF-geförderte Filme, nun reüssiert der FFF-geförderte Film Vier minus drei fünffach beim Österreichischen Filmpreis: Der aktuelle Film von Autor Senad Halilbašić und Regisseur Adrian Goiginger ist eine Verfilmung der gleichnamigen Autobiografie von Barbara Pachl-Eberhart. Barbara (Valerie Pachner) und ihr Partner Heli (Robert Stadlober) führen mit ihren beiden Kindern Fini und Thimo ein glückliches und liebevolles Familienleben. Als professionelle Clowns nehmen sie das Leben nicht zu ernst und wissen, dass man auch über das lachen kann, was misslingt. Als Barbara wie aus dem Nichts durch einen Unfall ihre Familie verliert, bricht eine Welt für sie zusammen. Der Verlust lässt sie am Clownsein und dem eigenen Lebenssinn zweifeln. Aber Barbara stellt sich ihrem Schicksal. Mutig und unkonventionell findet sie ihren Weg, mit der Trauer umzugehen. Schritt für Schritt erkennt sie, dass das Leben trotz allem weitergeht, wenn man es nur wagt, ihm neu zu begegnen.

Das Kinodrama Vier Minus drei feierte seine Uraufführung bei den 76. Internationalen Filmfestspielen in Berlin in der Reihe Panorama, wo es bei der Wahl des Publikumspreises auf dem 2. Platz landete. Die Mitglieder der Akademie des Österreichischen Films zeichneten gestern Abend Vier minus drei mit fünf Valies aus:

Beste Regie: Adrian Goiginger
Bestes Drehbuch: Senad Halilbašić
Beste weibliche Hauptrolle: Valerie Pachner
Beste männliche Nebenrolle: Robert Stadlober
Bestes Casting: Angelika Kropej

Insgesamt war Vier minus drei acht Mal nominiert gewesen, darunter als Bester Film.

Der FFF Bayern hat Vier minus drei mit 180.000 Euro in der Produktion und mit 50.000 Euro im Verleih unterstützt. Bereits bei den Filmen Der Fuchs (2023) und Rickerl – Musik is höchstens a Hobby (2024), die ebenfalls von Giganten Film produziert und von Adrian Goiginger inszeniert worden sind, war der FFF Bayern als Förderer beteiligt. Die Jury des Bayerischen Filmpreises zeichnete 2022 Der Fuchs für den besten Nachwuchs-Darsteller aus, 2023 war Rickerl als Bester Film für den Bayerischen Filmpreis nominiert gewesen. Vier minus drei ist als Koproduktion mit mit ORF, BR, SWR und ARTE entstanden.

Die Preisskulptur des Österreichischen Filmpreises hat Valie Export entworfen. Über die weltberühmte österreichische Medienkünstlerin realisiert Schuldenberg Films mit Regisseurin Claudia Müller momentan den Dokumentarfilm Valerie Export – Das bewaffnete Auge, dessen Produktion der FFF Bayern gefördert hat.

Die Auflistung aller Preisträger*innen des Österreichischen Filmpreises 2026 finden Sie hier.

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