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Pressemitteilung / 17.04.2026

Neuer Erlebnisraum im KI-Reallabor: Infrastruktur für Innovation in Film, Games und XR in Bayern

Inhalt der Pressemitteilung

Der FFF Bayern begrüßt die Einrichtung des Erlebnisraums im KI-Reallabor, mit dem in Bayern eine Testumgebung für den praktischen Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Medienproduktion entstanden ist. Dadurch gewinnt Bayerns Infrastruktur einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil und kann auch die Innovations- und Produktionskraft von Film-, Games- und XR-Unternehmen stärken.

Das KI-Kompetenzzentrum Medien (KI.M) ist eine gemeinsame Einrichtung des FFF Gesellschafters Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) und der Medien.Bayern GmbH und wird gefördert durch die Bayerische Staatskanzlei. Gegründet wurde das KI-Kompetenzzentrum im Juni 2025; erste Ergebnisse aus den Projekten des dazugehörigen KI-Reallabors sind nun auch in einem Erlebnisraum in der BLM live verfügbar.

Im Zentrum steht die Möglichkeit, KI-Anwendungen unter realen Produktionsbedingungen zu testen und weiterzuentwickeln. Medienunternehmen können gemeinsam mit dem Projektteam durch die Entwicklung von KI-Prototypen der lokalen Infrastruktur des KI.M eigene KI-Ideen testen. Die Ergebnisse dieser Machbarkeitsstudien stehen der gesamten bayerischen Medienbranche zur Verfügung. Damit senkt das Reallabor die Eintrittshürden für den Einsatz von KI deutlich, besonders für kleine und mittlere Produktionsfirmen. Ergänzt wird das Angebot durch Einblicke in die Schnittstelle von KI, Medien und Recht sowie durch kostenfreie Fachveranstaltungen, die gezielt KI-Kompetenz vermitteln.
Für die Film-, Games- und XR-Branche liegt der Mehrwert vor allem in der praktischen Umsetzbarkeit. KI kann entlang der gesamten Wertschöpfungskette eingesetzt werden, von der Stoffentwicklung über visuelle Produktion bis hin zu interaktiven Formaten. Entscheidend ist dabei nicht die Technologie allein, sondern ihre Integration in bestehende Arbeitsprozesse. Hier setzt das KI-Reallabor an. Es ermöglicht, neue Produktionsansätze frühzeitig zu erproben, Workflows anzupassen und konkrete Anwendungsfälle zu entwickeln.

FFF Geschäftsführerin Dorothee Erpenstein: „Die menschliche Kreativleistung bleibt das A und O gelungenen Filmschaffens. Der Einsatz von KI kann die Qualität und Innovationskraft der Projekte steigern. Mit dem KI-Reallabor schafft Bayern eine Infrastruktur, die auch für Film-, Games- und XR-Firmen wichtig ist: Im Erlebnisraum können sie neue Technologien mit weniger Risiko anwenden und ausprobieren. Das ermöglicht es den Unternehmen, ihre eigene Kompetenz im Umgang mit Künstlicher Intelligenz gezielt auszubauen.”

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