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Pressemitteilung / 27.11.2025

Ideen fürs Zugfahren: FFF Bayern fördert acht Gamesprojekte mit insgesamt 240.000 Euro

Inhalt der Pressemitteilung

Der Vergabeausschuss für die FFF Gamesförderung hat gestern zum dritten Mal in diesem Jahr getagt und entschieden, acht Projekte mit insgesamt 240.000 Euro zur Förderung zu empfehlen: eine Produktion, zwei Entwicklungen von Prototypen und fünf Konzeptentwicklungen. Die Studios sitzen in Bayreuth (Oberfranken), Kempten (Schwaben), Fürstenfeldbruck (Oberbayern), Nürnberg (Mittelfranken), Herzogenaurach (Mittelfranken), Regensburg (Oberpfalz), Gersthofen (Schwaben) und Münnerstadt (Unterfranken).

Bayerns Digitalminister Dr. Fabian Mehring: „Mit unserer aktuellen Games-Förderrunde des FFF Bayern zeigen wir eindrucksvoll, wie viel kreative Energie in unserem Freistaat steckt. Für uns in Bayern sind Games längst ein wesentlicher Impulsgeber für Technologie, Kultur, wirtschaftliche Innovation – und ein dynamisch wachsender Wirtschaftssektor. Dass immer mehr Studios mutige und herausragende Projekte in unserer Heimat für Hightech entwickeln, bestätigt unseren Erfolgskurs – und motiviert uns, die Mittel für Games im nächsten Jahr zu verdoppeln. Bayern ist der Ort in Deutschland, an dem kreative Köpfe Rückhalt finden und Zukunftsideen erfolgreich wachsen können. Diesen Erfolgsweg setzen wir fort und gestalten die Rahmenbedingungen für Games im Freistaat noch attraktiver denn je zuvor.“

Das Bayreuther Studio Emergo Entertainment produziert ein humorvolles Rogue-Lite Puzzle-Spiel. In Train Jumble müssen die Spieler*innen in ihrem Zug bei jedem Halt neue Passagier*innen so platzieren, dass kompatible Fahrgäste beieinandersitzen, um die Zufriedenheit zu maximieren. Dafür bauen sie den Zug auch um und erweitern ihn.

Einen Prototyp entwickelt das Kemptener Studio Alea Interactive: Fiets – Together soll ein chaotisches Koop-Rennspiel werden. Zwei bis vier Spieler*innen steuern gemeinsam ein Fahrrad, wobei jede Person individuell einen Schuh auf einem Pedal kontrolliert und damit Antrieb und Richtung beeinflusst. Ziel ist es, Checkpoints zu passieren, neue Fahrradtypen freizuschalten und Bestzeiten zu jagen. Die Level bieten abwechslungsreiche Herausforderungen wie Verfolgungsjagden, Parkours, Frachttransporte und physikalische Extreme. Personalisierungen für Schuhe und Fahrräder sowie Slapstick-Elemente bieten zusätzlichen Spielspaß.

Horses of Hoofprint Bay wird ein Aufbau- und Simulationsspiel mit cozy Elementen rund um Pferdepflege, Zucht und Hofmanagement. Spielende übernehmen ein Stück Land und verwandeln es in einen florierenden Reit- und Zuchtbetrieb. Neben wirtschaftlichen Entscheidungen stehen emotionale Bindung und artgerechte Tierhaltung im Fokus. Es gibt Reit- und Longiersequenzen in Sidescroller-Perspektive für Abwechslung und Herausforderung. Den Prototyp entwickelt das Unternehmen Thogli Studios aus Fürstenfeldbruck.

Unter den geförderten Projekten sind fünf Konzeptentwicklungen, darunter Neighborwoods. Das Konzept dazu entwickeln Valentin Baral und Korbinian Fischer aus Regensburg. Die Spieler*innen bauen in einer Low-Poly 3D-Umgebung ein lebendiges Dorf, das geschickt geformt werden muss, um Kreaturen aus dem Wald anzulocken, die ihren Häusern Gesellschaft leisten. Dabei müssen sie immer die Harmonie im Wald in der Balance halten, denn nicht jedes Haus und jede Waldkreatur passen zusammen.

Zu allen gestern empfohlenen Projekten

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