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Pressemitteilung / 20.01.2026

Extended Reality-Projekte aus Bayern auf Erfolgskurs/ FFF Bayern verdreifacht maximal mögliche Fördersumme für XR-Produktionen

Inhalt der Pressemitteilung

Als bundesweit einzige Länderförderung verfügt der FFF Bayern über einen eigenen Fördertopf für XR und für die Entwicklung und Herstellung von XR-Produktionen eine eigene Richtlinie, mit der die XR-Förderung 2022 verstetigt wurde. Nachdem Experiences aus Bayern auf internationalen Festivals erfolgreich laufen, baut der FFF Bayern das Potenzial weiter aus: Die maximal mögliche Förderhöhe für Entwicklungen und Produktionen wurde verdreifacht.

Die Bezeichnung Extended Realities (XR) umfasst immersive Inhalte für Virtual Reality (VR), Augmented Reality (AR) und Mixed Reality (MR) und immersive Soundprojekte. Die moderne Visualisierungs- und Querschnittstechnologie ermöglicht eine enorme Bandbreite an Anwendungen: Forschung und Entwicklung, Planungs- und Bauwesen, Architektur, Gesundheitswesen, Industrie, Bildung und Training, Games, Unterhaltung und Medienkunst. XR haben sich in den vergangenen Jahren in den diesen Bereichen etabliert und bieten mittlerweile auch für klassische Medienunternehmen erhebliches Potenzial. XR Experiences werden zunehmend als eigene Medienprodukte präsentiert und in Museen sowie auf internationalen Festivals gezeigt. So präsentieren die A-Filmfestivals in Venedig und in Cannes seit einigen Jahren XR-Projekte in eigenen großen Wettbewerbsreihen.

Damit sich das kreative Potenzial und die Innovationskraft in XR in Bayern weiter entfalten kann, unterstützt der FFF Bayern seit 2020 mit Mitteln des Freistaats Bayern die Herstellung von Extended Realities. Nun wird die XR Förderrichtlinie in Zusammenarbeit mit der Branche fortgeschrieben:

  • Der Förderbereich XR umfasst nun auch “Immersive Audiovisuelle Inhalte” wie zum Beispiel XR-Filme.
  • Die Entwicklungsförderung wird künftig als Zuschuss gewährt, nicht mehr als bedingt rückzahlbares Darlehen.
  • Die Kappungsgrenzen wurden erhöht. Die maximal mögliche Förderhöhe beträgt für die Produktion 300.000, bisher waren dies 100.000 Euro. Bei der Entwicklungsförderung ist die Summe von 30.000 Euro auf 100.000 Euro gestiegen. Damit ist die Einreichung höherbudgetierter Projekte möglich.

ZUR RICHTLINIE

FFF Geschäftsführerin Dorothee Erpenstein: „Bayern hat sich als einer der führenden Standorte für Extended Realities etabliert. FFF-geförderte Projekte feiern weltweit Erfolge auf den bedeutenden Festivals von Venedig über Rotterdam bis Paris. Mit der fortgeschriebenen XR Richtlinie bleiben wir auf diesem Weg und setzen ein klares Zeichen für ein Zukunftsfeld an der Schnittstelle von Film, Medienkunst und Technologie. Wir verstehen Bayern als einen Ort, an dem XR keine bloße Spielerei ist, sondern das Potenzial hat, Kultur und Innovation auf höchstem Niveau zusammenzuführen und immersive Erlebnisse zu schaffen, die international neue Maßstäbe setzen.”

Seit Einführung der XR Förderung im Jahr 2020 entstanden sind aufsehenerregende, wegweisende und preisgekrönte Experiences wie Oktoberfest Phantom, Emperor und Duchampiana, die weltweit zu sehen waren. Erst im vergangenen September gewann das FFF-geförderte Projekt The Clouds Are Two Thousand Meters Up den Hauptpreis im Immersive-Wettbewerb der Internationalen Filmfestpiele in Venedig.

Am 5. Februar 2026 um 18:30 Uhr informiert das XR Förderreferat bei einer Veranstaltung mit dem XR Hub Bavaria in München über die aktuelle Richtlinie. Neben dem FFF Bayern stellen auch Creative Europe Desk München und Start Into Media Unterstützungsmöglichkeiten für XR Experiences vor. Anmeldungen sind sind über diesen Link möglich.

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