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Pressemitteilung / 01.12.2025

Erstes Jahr der neuen Treatmentförderung: FFF Bayern unterstützt Ideen-Entwicklungen talentierter Autor*innen

Inhalt der Pressemitteilung

Der FFF Bayern hat in diesem Jahr eine Treatmentförderung für originäre Kinostoffideen von herausragender, künstlerischer Qualität gestartet. 50.000 Euro standen für diesen Bereich zur Verfügung. Insgesamt empfahl der FFF Bayern 2025 sechs Treatment-Entwicklungen. 

Der FFF Bayern hat in diesem Jahr eine Treatmentförderung für originäre Kinostoffideen von herausragender, künstlerischer Qualität gestartet. 50.000 Euro standen für diesen Bereich zur Verfügung. Insgesamt empfahl der FFF Bayern 2025 sechs Treatment-Entwicklungen.

Nach Gesprächen mit Drehbuchautor*innen hat der FFF Bayern ein neues Förderinstrument für die frühe Stoffentwicklung eingerichtet: Seit diesem Jahr kann neben der klassischen Stoffentwicklung auch das Schreiben von Treatments unterstützt werden. Damit entspricht der FFF Bayern dem Wunsch von Autor*innen, originäre Stoffe, die nicht auf bestehenden Werken beruhen, zunächst auch ohne Produktionspartner*innen und Produzent*innen entwickeln zu können.

Gefördert hat der FFF Bayern 2025 folgende Projekte:

Catastrofe Bionda
Antragsteller*in und Autor*in: Melina Natale
FFF Treatmentförderung i.H.v. 10.000 Euro

Nach ihrem Abitur im Sommer 1986 nutzen drei deutsche Freundinnen ihren ersten Ferienjob in einem italienischen Strandbad, um eine seit Jahrhunderten etablierte These am eigenen, unerfahrenen Leib zu überprüfen: Sind Italiener wirklich die besten Liebhaber?

Ebersberg
Antragsteller*in und Autor*in: Manuel Weiss
FFF Treatmentförderung i.H.v. 10.000 Euro

Als der 15-jährige Chris nach einem für seine drei Freunde tödlichen Autounfall im Ebersberger Forst spurlos verschwindet, begibt sich sein verzweifelter Vater Dr. Alexander Brand auf eine mysteriöse und gefährliche Suche, die ihn zu einer alten Geisterlegende führt.

In dir die Welt
Antragsteller*in und Autor*in: Jakob M. Erwa
FFF Treatmentförderung i.H.v. 5.000 Euro

Basierend auf einer wahren Begebenheit: Die jüdische Modedesignerin Lilli Wolff wird während des Zweiten Weltkriegs von ihrer Lebensgefährtin, der Schauspielerin Dorothea Neff, in deren Wiener Wohnung vor den Nationalsozialisten versteckt wird. Während Dorothea höllisch aufpassen muss, um sich unter ihren Kolleg*innen mit keinem Wort zu verraten, kämpft Lilli mit der Isolation – was die Beziehung zunehmend belastet. Lilli findet unerwartet Hilfe in ihren Jugendfreundinnen Meta und Mati. Aber die beiden Gefährtinnen sind nur in Lillis Phantasie bei ihr in Wien.

Shirin
Antragsteller*in und Autor*in: Roman Toulany
FFF Treatmentförderung i.H.v. 5.000 Euro

Die iranische Künstlerin Shirin kämpft in München um ihre Existenz und die brüchige Beziehung zu ihrem Sohn, als ihre gelähmte Mutter nach einem Schlaganfall bei ihr einzieht und die Überforderung Gestalt annimmt: ein Cousin aus Teheran steht vor der Tür, um die Mutter mitzunehmen.

Struwwelpeter – Oder: Die schwierigen Kinder
Antragsteller*innen und Autor*innen: Michael Krummenacher und Silvia Wolkan
FFF Treatmentförderung i.H.v. 10.000 Euro

Ein idyllisches fränkisches Dorf im Wirtschaftswunder-Jahr 1954 wird durch eine Serie grausamer Morde erschüttert – jeder begleitet von düsteren Struwwelpeter-Versen. Während die Erwachsenen sich in Verdrängung und Schweigen flüchten, formieren sich die „Schwierigen Kinder“ des Dorfes zu einer Außenseiterbande, die den Fall aufklären will. Doch je tiefer sie graben, desto klarer wird: Die wahre Gefahr geht nicht vom Struwwelpeter-Mörder aus – sondern von denjenigen, die ihnen am nächsten stehen.

The Elevator
Antragsteller*in und Autor*in: Leonie Stade
FFF Treatmentförderung i.H.v. 10.000 Euro

Beim Versuch, ihre bipolare Mutter in die Psychiatrie zu bringen, bleibt die Journalistin Eva im Fahrstuhl der Klinik stecken. Als der Lift sich endlich wieder in Bewegung setzt, wird klar: Eva kann die Psychiatrie nicht mehr verlassen. Der Fahrstuhl ist zu einer zeit- und grenzenlosen Brücke in ihrer Psyche geworden. In einer grotesken Endlosschleife von Fahrstuhlfahrten muss Eva sich auf mysteriös absurden Stockwerken ihrem inneren Chaos stellen.

FFF Geschäftsführerin Dorothee Erpenstein: “Mit der Treatmentförderung bieten wir Autor*innen die Möglichkeit, mutige und originelle Stoffe so zu entwickeln, dass sie sorgfältig und professionell gepitcht werden können, um mit weiteren Partnern die nächsten Schritte zu gehen. Im Startjahr 2025 haben uns viele Autor*innen ihre Ideen eingereicht, das Programm wird gut angenommen und wir haben ein vielversprechendes Portfolio an empfohlenen Projekten in diesem Bereich. Ich freue mich auf die Fortsetzung im nächsten Jahr und möchte Talente abermals dazu ermuntern, mutige und ungewöhnliche Stoffe einzureichen.”

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