Mehr als 700 Gäste empfing der FFF Bayern anlässlich der 76. Internationalen Filmfestspiele Berlin in der Bayerischen Vertretung. Im Mittelpunkt standen die Teams der neun geförderten Filme, die bei der diesjährigen Festivalausgabe ihre Uraufführungen feieren. Der VGF Nachwuchsproduzent*innenpreis ging an die Münchner Firma WennDann Film für den FFF-geförderten Debütfilm Zweigstelle.
Neun FFF-geförderte Kinofilme sind bei der 76. Berlinale vertreten, davon drei im Wettbewerb: Gelbe Briefe (if… Productions), Rose (Row Pictures mit Walker +Worm Film) und Etwas ganz Besonderes (Trimafilm). FFF Geschäftsführerin Dorothee Erpenstein begrüßte diese und weitere Teams am 13. Februar zum FFF Empfang in der Bayerischen Vertretung.
In ihrer Rede ging Dorothee Erpenstein auf die aktuellen Entwicklungen auf dem Weg zu einer Investitionsverpflichtung ein: “Es war ein toller Move, dass die Koalitionsparteien einen Kompromiss ausgehandelt haben. Ich freue mich, dass auch Bayern einen Beitrag dazu geleistet hat, dass es nun doch kurzfristig zu einer Einigung kommen konnte.” In dem Zusammenhang begrüßte die FFF Geschäftsführerin die Bundestagsabgeordnete Dr. Anja Weisgerber, die als eine der Verhandlungsführerinnen an der Ausgestaltung der Investitionsverpflichtung mitgewirkt hatte. Weiter betonte Dorothee Erpenstein Bayerns Engagement: “Der FilmFernsehFonds wird genau schauen, wie wir diese Neuerungen richtig flankieren.”
Im Rahmen des Empfangs verlieh die VGF Verwertungsgesellschaft für Nutzungsrechte an Filmwerken den mit 60.000 Euro dotierten VGF Nachwuchsproduzent*innenpreis. Er ging in diesem Jahr an die drei Münchner Produzenten Ben Ulrich, Felix Mann und Simon Bogocz und ihre Firma WennDann Film für den FFF-geförderten Spielfilm Zweigstelle, den Julius Grimm inszeniert hat.
Teil des offiziellen Programms waren Scheckübergaben dreier Firmen, die nach erfolgreicher Kinoauswertung Verleihfördermittel an den FFF Bayern zurückzahlen: 80.000 Euro von Majestic Filmverleih für Dann passiert das Leben, 180.000 Euro von Leonine Distribution für Die Schule der magischen Tiere 4 sowie 200.000 Euro von Constantin Film für Das Kanu des Manitu.
Zu den Gästen des FFF Empfangs gehörten die Teilnehmer*innen der Pressekonferenz, die die Malisa Stiftung unter Leitung von Maria Furtwängler im Vorfeld des Empfangs eingeladen hatte, um die Ergebnisse der neuen Malisa-Studie zu Männlichkeitsbildern auf Social Media und deren Widerhall in Film und Medien zu präsentieren. Ebenfalls unmittelbar vor dem Empfang eröffnete der FFF Bayern gemeinsam mit Berlinale Pro-Direktorin den DocSalon 2026, die zentrale Plattform für den Dokumentarfilm im European Film Market. Der FFF Bayern ist erneut Dachpartner des Formats.
Erste Bilder vom FFF Empfang finden Sie hier.