Am Freitag Abend wurde im Münchner Prinzregentheater der 47. Bayerische Filmpreis in elf Kategorien verliehen. Vier vom FFF Bayern geförderte Filme wurden mit insgesamt fünf Preisen geehrt. Die Auszeichnung für den erfolgreichsten Film ging an Das Kanu des Manitu. Der Preis des Ministerpräsidenten ging an den Münchner Autor, Regisseur und Schauspieler Florian David Fitz.
Mit insgesamt fünf Auszeichnungen wurden folgende FFF-geförderte Projekte geehrt:
Drehbuch
Yvonne Görlach für Karla
Achtung Panda! Media mit studio.tv.film, BR und arte
Regie: Christina Tournatzés
Verleih: Eksystent Filmverleih
FFF Förderung Talentfilm
FFF Förderung Verleih
Darsteller
Rainer Bock für Karla
Achtung Panda! Media mit studio.tv.film, BR und arte
Regie: Christina Tournatzés
Drehbuch: Yvonne Görlach
Verleih: Eksystent Filmverleih
FFF Förderung Talentfilm
FFF Förderung Verleih
Entdeckung
Til Schindler und Heike Hanold-Lynch für Scham
Philip Gröning Filmproduktion mit HFF München und BR
Drehbuch und Regie: Lukas Röder
Verleih: Missing Films
FFF Förderung Talentfilm
Bayerischer BankenFonds
Newcomer-Regie
Michael Kofler für Zweitland
Starhaus Filmproduktion mit Helios Sustainable Films, KGP Filmproduktion und BR, arte und ORF
Drehbuch: Michael Kofler
Verleih: Weltkino Filmverleih
FFF Förderung Projektentwicklung Kinofilm
FFF Förderung Produktion Kinofilm inkl. Erfolgsdarlehen
FFF Förderung Verleih
Erfolgreichster Film
Michael Bully Herbig für Das Kanu des Manitu
herbX film mit Constantin Film Produktion
Drehbuch: Michael Bully Herbig, Christian Tramitz, Rick Kavanian
Regie: Michael Bully Herbig
Verleih: Constantin Film
FFF Förderung Produktion Kinofilm inkl. Erfolgsdarlehen
FFF Förderung Verleih
Der Preis des Ministerpräsidenten ging an Florian David Fitz. Der vielseitige Münchner Schauspieler, Autor, Regisseur und Produzent war an etlichen FFF-geförderten Projekten beteiligt. So förderte der FFF Bayern zum Beispiel Mädchen, Mädchen 2 (2004) mit Fitz als Darsteller wie auch sein Drehbuch-Debüt Vincent will meer (2010) und sein Regie-Debüt Jesus liebt mich (2012). Ebenfalls gefördert wurden unter anderem Der geilste Tag (2016), Willkommen bei den Hartmanns (2016), 100 Dinge (2018), Das perfekte Geheimnis (2019), Oskars Kleid (2022) und Wochenendrebellen (2023). Zuletzt startete No Hit Wonder (2025), als nächstes kommen Ein perfekter Urlaub und Kochschule Schwarz in die Kinos.
Der Bayerische Filmpreis für den Besten Film ging an Fatih Akins Hark Bohm-Film Amrum. Hier war neben Heldin von Petra Volpe auch die FFF-geförderte Literaturverfilmung 22 Bahnen der Münchner Firma BerghausWöbke Filmproduktion (Drehbuch: Elena Hell, Regie: Mia Maariel Meyer) nominiert gewesen.
Die weiteren Bayerischen Filmpreise gingen an Regisseurin Mascha Schilinski und Kameramann Fabian Gamper für In die Sonne schauen, an den Dokumentarfilm Im Prinzip Familie, an Darstellerin Leonie Benesch für Heldin sowie den Kinderfilm Zirkuskind.