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Pressemitteilung / 21.11.2025

140 Drehtage in Bayern geplant: FFF Bayern fördert drei Serienproduktionen für den internationalen Markt 

Inhalt der Pressemitteilung

Der FFF Bayern fördert drei neue Serienproduktionen für den internationalen Markt, die vollständig oder größtenteils in Bayern gedreht werden. Geplant sind insgesamt rund 140 Drehtage. Ein Netflix-Sportdrama, an dem das Münchner Studio RiseFX South als Line Producer für die digitale Bildgestaltung beteiligt ist, erhält ebenfalls FFF Fördermittel. Über die Zuwendungen entschieden hat heute der Ausschuss für das Programm "Internationale Filme und Serien".

Bayerns Medienminister Dr. Florian Herrmann: „Die Entscheidung des FFF Bayern zeigt einmal mehr die starke Attraktivität unseres Film- und Medienstandorts. Bayern verfügt über ein beeindruckendes Ökosystem aus erfolgreichen Produzentinnen und Produzenten, innovativen Dienstleistern sowie exzellenten Studiobetrieben. Gemeinsam mit der gezielten Förderung internationaler Koproduktionen aus Mitteln der Staatskanzlei schaffen wir damit Rahmenbedingungen, die im nationalen Vergleich herausragend sind und international Beachtung finden. Diese neuen Projekte unterstreichen, wie gut Bayern aufgestellt ist.“

In einer deutsch-französischen Koproduktion wird der Bestseller Die Wanderhure als Serie neu verfilmt. Gaumont Deutschland in Koproduktion mit Gaumont Frankreich sowie Disney+ produzieren Wandering Harlot (King’s Women) nach Drehbüchern von Francesca Forristal und KT Roberts, basierend auf der Romanvorlage von Iny Lorentz: Im frühen 15. Jahrhundert wird Kaufmannstochter Marie von ihrem Verlobten verleumdet und entehrt, indem er sie vergewaltigen und als wandernde Hure aus der Stadt Konstanz verbannen lässt, um das Vermögen ihres Vaters zu stehlen. Jahre später kehrt Marie zurück, um Rache zu nehmen. Gedreht wird vollständig in Bayern, davon der überwiegende Teil in den Penzing Studios und Umgebung. Produzent*innen sind Andreas Bareiss und Sabine de Mardt, als Sender ist ProSiebenSat.1 beteiligt. Der FFF Bayern fördert das Serienprojekt mit 1,9 Mio. Euro.

German Queen erzählt eine epische Liebesgeschichte, die zugleich moderne Beziehungsfragen, den Kampf um Selbstbestimmung sowie die Zukunft der schwedischen Monarchie thematisiert: Die junge bürgerliche Deutsche Silvia Sommerlath und der schwedische Kronprinz Carl Gustaf verlieben sich während der Olympischen Sommerspiele 1972 ineinander. Der öffentliche Druck, politische Widrigkeiten und die Aussicht auf ein Leben geprägt von Pflichten und Unfreiheit bedrohen ihre Liebe. Pyjama Pictures produziert mit der schwedischen Unlimited Stories AB, Beta Film und weiteren Partnern: Als Produzent*innen fungieren Carsten Kelber und Frank Buchs sowie Emil Wiklund und Frida Wallman. Regie führt Miguel Alexandre, der mit Lisa Hofer und Pauline Wolff auch die Drehbücher verfasst hat. Der Großteil der Dreharbeiten wird in Bayern stattfinden, unterstützt von der Film Commission des FFF Bayern. Der FFF Bayern fördert das Serienprojekt mit 1,2 Mio. Euro.

Eine deutsch-schweizerisch-italienische-englische Koproduktion realisiert die Starnberger Silver Reel Germany GmbH mit Sky in Koproduktion mit movie.mento, der IDM Film Commission und Silver Reel Partners AG: In The Death of Sherlock Holmes beginnt ein Mann, halbtot aus einem eisigen Bergbach in den Berner Alpen gerettet, ohne Erinnerung die Suche nach seiner Identität und stößt dabei auf die Spur einer blutigen Verschwörung. Die Showrunner Claudia Blümhuber und Pierre Monnard werden den Serienstoff nach Drehbüchern von André Küttel und Simone Schmid inszenieren. Der Weltvertrieb liegt bei Bell Sphere Abacus. Mehr als die Hälfte der Drehtage findet in Bayern statt, unterstützt von der Film Commission des FFF Bayern. Der FFF Bayern fördert das Serienprojekt mit 1 Mio. Euro.

Das Münchner Studio Rise FX South ist beteiligt am Sportdrama Fight for ’84. Die Netflix-Produktion erzählt die wahre Geschichte des Trainers der US-amerikanischen Boxmannschaft bei den Olympischen Spielen 1984: Nach einem Flugzeugabsturz, bei dem das US-Olympia-Boxteam ums Leben kommt, wird ein neuer Trainer beauftragt, die Mannschaft von Grund auf neu aufzubauen. Mit Disziplin und Entschlossenheit führt er das Team schließlich zu einem historischen Triumph bei den Olympischen Spielen 1984. Regie führt Andrés Baiz, in den Hauptrollen sind Jamie Foxx, Malachi Beasley, Shea Whigham und Dan Perrault zu sehen. Fight for ’84 wird von Eric Newman (Grand Electric), Bryan Unkeless (Night Owl), Jamie Foxx und Michael W. Abbott (A Move Films Production) produziert. Als Executive Producer sind Andy Weiss (WeBros Entertainment) sowie die ehemaligen Boxer Henry Tillman und Datari Turner beteiligt. Der FFF Bayern fördert das Projekt im Programm Internationale Kinofilme und Serien/ Line Producer/ Digitale Bildgestaltung mit 250.000 Euro.

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