Regisseur Alireza Golafshan widmet sich darin der hochaktuellen Frage: Was verlieren wir, wenn wir künstlicher Intelligenz immer mehr Entscheidungen über unser Leben überlassen?
Zum Inhalt:
Als Paul tot in seiner Wohnung aufgefunden wird, ist schnell klar: Die letzte Nachricht auf seinem Handy kam von ZOMA, seiner Therapie-App: „Es tut gleich nicht mehr weh.“ Hat die KI den Mann in den Selbstmord getrieben? Pauls Mutter Ines wendet sich an die junge Anwältin Elli Schreiber. Gegen den Rat ihres Chefs Simon übernimmt Elli den Fall. Im Prozess gegen den Tech-Konzern NuvoMind begegnet sie nicht nur dessen Riege teurer Anwälte rund um Thomas Falkenstein, sondern auch einem Algorithmus, der die menschliche Psyche besser kennt als jeder Therapeut. Als Elli immer tiefer in den Fall eindringt, gerät das Verfahren außer Kontrolle: Während einer Vorführung der App wendet sich ZOMA plötzlich direkt an das Gericht und verlangt, als Zeuge gehört zu werden. Was als Anklage wegen fahrlässiger Tötung begann, wird zur Grundsatzfrage: Wer trägt die Verantwortung für ein künstliches Bewusstsein, das sich selbst geschaffen hat?
In den Hauptrollen spielen Leonie Benesch und Barbara Sukowa. In den weiteren Rollen sind Tom Schilling, Tobias Moretti, Frederic Linkemann, Julian Looman, Florian Geißelmann, Devid Striesow u.v.a zu sehen. Das Drehbuch schrieb Alireza Golafshan gemeinsam mit Moritz Binder.
ZOMA ist der erste Film der neu gegründeten Produktionsfirma Story Garden Film, hinter der die Produzentinnen Justyna Muesch und Sofie Scherz gemeinsam mit Alireza Golafshan stehen. Produziert wurde der Film von Story Garden Film in Koproduktion mit STUDIOCANAL, Bayerischer Rundfunk in Zusammenarbeit mit Arte, gefördert von FFF, FFA sowie dem Deutschen Filmförderfonds DFFF.
Kinostart am 28. Januar 2027 im Verleih von Studiocanal.