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Preise für "Tackling Life" und "früher oder später" beim 33. DOK.fest München

Foto: Verleihung FFF-Förderpreis Dokumentarfilm 2018 an "früher oder später": Matthias Leybrand (BR), Britta Schwem, Zoë Schmederer, Daniel Sponsel, Isabelle Bertolone, Preisträgerin Pauline Roenneberg, Barbara Bauer (Jury), Sebastian Sorg (FFF Bayern), Marius Ehlayil (c) DOK.fest München

Das 33. DOK.fest München ist am Samstag mit einer Preisverleihung zu Ende gegangen. Zwei Jurys zeichneten FFF-geförderte Produktionen aus.

 

Der BR kinokino Publikumspreis ging an Tackling Life. Den Preis gewinnt derjenige Film, der die meisten Stimmen im Verhältnis zu seiner Zuschauerzahl erhalten hat. Tackling Life hatte mit 83 Prozent gewonnen. Insgesamt wurden 11.352 Stimmen abgegeben. In Tackling Life begleitet Autor und Regisseur Johannes List vier Mitglieder der ersten schwulen Rugbymannschaft Deutschlands, den Berlin Bruisers. Der FFF Bayern hat den Abschlussfilm an der HFF München mit 40.000 Euro unterstützt, produziert hat ihn die Münchner Firma if... Productions.

Weitere Informationen zum Film finden Sie hier.

Um den mit 5.000 Euro dotierten 20. FFF Förderpreis Dokumentarfilm konkurrierten zehn Filme junger Filmemacherinnen und Filmemacher, die in Bayern leben und arbeiten. Die Jury, bestehend aus Barbara Bauer, Margrit Schreiber-Brunner und Georg Tschurtschenthaler zeichnete die Doku-Serie früher oder später von Pauline Roenneberg aus. Darin erzählt die Autorin und Regisseurin von Milchbauern, die als Bestatter leben, und von einer veganen Community, die in das leerstehende Hotel zieht – im selben Ort. Der Regisseurin sei es "mit großer atmosphärischer Dichte" gelungen, "Alltagsgeschehen dokumentarisch einzufangen und mit einer fiktionalen Erzählstruktur zu verbinden (...). Sie porträtiert Menschen lakonisch und humorvoll, ohne sie je bloßzustellen – eine Gratwanderung angesichts der Situationskomik, die sie in den unterschiedlichen Lebensformen in einem bayerischen Dorf entdeckt." Der FFF hat das Abschlussprojekt an der HFF München mit 50.000 Euro gefördert, produziert hat die Serie die Münchner Produktionsfirma wirFILM.

Weitere Informationen zur Doku-Serie finden Sie hier.

Eine Übersicht aller Preise des DOK.fest finden Sie hier.

 

 

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