Aktuelles

FFF@DOK.fest München

Das DOK.fest München findet dieses Jahr erstmals dual statt. Im Programm laufen sechs geförderte Produktionen. Der FFF Förderpreis zeichnet junge Dokumentarfilmemacher.innen aus, deren Filme beim Festival zu sehen sind.

Die 124 Filme aus 55 Ländern werden sowohl in München auf der Kinoleinwand als auch zuhause auf der digitalen Leinwand zu sehen sein. Insgesamt laufen sechs FFF-geförderte Filme im Programm.


FFF-geförderte Filme im Programm:

Anima – Die Kleider meines Vaters
Drehbuch: Uli Decker, Rita Bakacs
Regie: Uli Decker
Produktion: Flare Film in Koproduktion mit ZDF/ Das kleine Fernsehspiel
Verleih: farbfilm Verleih

Die kleine Uli will Pirat oder Papst werden, aber auf keinen Fall in die Rollenstereotypen ihres bayerischen Heimatortes passen. Nach dem Tod ihres Vaters bekommt sie von der Mutter seine „geheime“ Kiste als Erbe ausgehändigt. Der Inhalt verändert schlagartig ihren Blick auf den Vater, sich selbst, ihre Familie und die Gesellschaft, in der sie aufwuchs.

Eine wahre Geschichte über Familiengeheimnisse, Geschlechterrollen und eine Kindheit in der bayerischen Provinz – erzählt als tragisch-komische Achterbahnfahrt durch animierte und dokumentarische Bilderwelten.

 

Black Mambas

Drehbuch: Lena Karbe, Tristan Coloma
Regie: Lena Karbe
Produktion: Karbe Film in Koproduktion mit ZDF/ARTE, USHUAIA (TF1)

Die Black Mambas, eine unbewaffnete Frauenbrigade in Südafrika, sind Underdogs in der Gesellschaft und im Naturschutz. Mit ihrem Kampf gegen die Wilderei fordern sie das traditionelle Rollenbild der Frau in ihrem Land heraus.



Nach dem Happy End

Drehbuch: Katharina Köster, Tobias Tempel
Regie: Katharina Köster
Produktion: Tellux Film, BR

Der Coming-Of-Age-Film handelt von Tobi, der nach einer Herztransplantation endlich ins Leben starten will. Dabei merkt er, dass ihm eines fehlt zum Glücklichsein: sein altes Herz.

 

Nach der Arbeit

Drehbuch: Alexander Riedel, Bettina Timm
Regie: Alexander Riedel
Produktion: Pelle Film in Koproduktion mit 3Sat und BR
Verleih: W-Film

NACH DER ARBEIT erzählt vom Sinn und Unsinn der Arbeit für den Menschen und davon, welche unerwarteten Möglichkeiten das Leben ohne Arbeit bietet. In ausgewählten Szenen konzentriert sich der Episodenfilm auf die Geschichten seiner Hauptfiguren, die alle eines gemeinsam haben: den Transit zwischen Arbeit und Ruhestand. Im Zentrum der Geschichten steht der jeweilige Umgang mit diesem Umbruch im Leben. Es geht um Loslassen und Zurücklassen - um den Abschied von der Arbeit, aber auch um den Anfang von etwas Neuem. Gedanklich geht es in den recht unterschiedlichen Episoden um Themen des Alltäglichen wie: Liebe, Hoffnung, Tod, Geborgenheit, Armut, Mobilität. Der so entstehende Reigen wirft einen humorvollen Blick auf unser Leben und es entstehen teils witzige, teils traurige, auch skurrile, aber auf alle Fälle lebensbejahende Geschichten über Abschied und Neuanfang.

 

Sorry Genosse

Drehbuch/Regie: Vera M. Brückner
Produktion: Nordpolaris in Koproduktion mit dem BR in Zusammenarbeit mit der HFF München

Getrennt durch den Eisernen Vorhang versuchen die beiden Studenten Hedi und Karl im Deutschland der 1970er Jahre einen Weg für ihre gemeinsame Liebe zu finden. Doch durch Karls Verstrickungen mit der Stasi, kann Karl weder in die DDR ziehen, noch Hedi dort bleiben. Bei ihrer als Urlaub in Rumänien getarnten Flucht geht so ziemlich alles schief, was schief gehen kann.

 

Voices from the Fire

Drehbuch/Regie: Helen Simon
Produktion: Filmallee in Koproduktion mit endorfilm s.r.o., BR

Der Dokumentarfilm handelt von vier jungen Menschen auf der Suche nach Würde, Gerechtigkeit und Anerkennung. Sie sind Überlebende des Menschenhandels und wollen das Menschsein zurück, das ihnen geraubt wurde. Der Film begleitet sie bis an den Anfang ihrer Geschichte und darüber hinaus: zum Anfang von dem, was uns zuallererst zum Menschen macht.

 

FFF-Förderpreis Dokumentarfilm

Der Preis ehrt junge Dokumentarfilmemacher:innen, die in Bayern leben, arbeiten oder studiert haben und deren Filme beim Festival zu sehen sind.. Der Preis wird reihenübergreifend vergeben und ist mit 5.000 Euro dotiert.

Die Nominierten

  • A Sound of my Own von Rebecca Zehr
  • Black Mambas von Lena Karbe
  • Hoamweh Lung von Felix Klee
  • Nach dem Happy End von Katharina Köster
  • Sorry Genosse von Vera Brückner
  • Woid von Verena Wagner
     

Der Jury gehören an: Björn Koll (Filmverleiher),Mandisa Zitha (Festivalleiterin des Encounters South African International Documentary Festival) und Philipp Seidel (Leiter der Feuilletonredaktion der Mediengruppe Landshuter Zeitung/Straubinger Tagblatt und Redakteur bei der AZ).

 

FFF Emfpang (nur auf Einladung)

Der FFF Bayern lädt geladene Gäste zu einem Empfang anlässlich des DOK.fest München 2022 in das Amerikahaus ein.


Alle weiteren Informationen zum Programm des DOK.fest München und den Tickets finden Sie hier.


 

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