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Veranstaltungen

39. Filmfestival Max Ophüls Preis: 10 FFF-geförderte Filme im Programm

Im Rahmen der kommenden Ausgabe des Filmfestivals Max Ophüls Preis (22.-28. Januar 2018) laufen vier FFF-geförderte Film im Wettbewerb Spielfilm und Wettbewerb Mittelanger Film: Reise nach Jerusalem von Lucia Chiarla, Vakuum von Christine Repond, #wannadie von Anja Berdeck und Death is so permanent von Moritz Binder. Weitere sechs geförderte Produktionen haben es in das Programm geschafft.

Alle FFF-geförderten Filme im Überblick:


Wettbewerb Spielfilm:

Reise nach Jerusalem
Regie: Lucia Chiarla
Produktion: Kess Filmproduktion

Alice ist arbeitslos, erträgt die Demütigungen des Alltags nicht mehr und verweigert die Maßnahmen des Jobcenters. Trotzig versucht sie sich über Wasser zu halten und den Faden ihres Lebens wieder aufzunehmen. Der Film von Lucia Chiarla wird in Saarbrücken uraufgeführt.


Vakuum

Regie: Christine Repond
Produktion: Walker+Worm Film

Inmitten der Vorbereitungen für ihren 35. Hochzeitstag erfährt Meredith, dass sie HIV-positiv ist. Überträger ist ihr Mann André, der sie jahrelang mit Prostituierten betrogen hat. Sie beschließen, die Verwerfungen und die Krankheit gemeinsam zu bewältigen. Aber je näher das Jubiläum rückt, desto brüchiger scheint ihre Liebe. Vakuum hat beim Filmfestival Max Ophüls Preis seine deutsche Erstaufführung.

Die Filme konkurrieren um folgende Preise:

  • Max Ophüls Preis: Bester Spielfilm (dotiert mit 36.000 Euro)
  • Max Ophüls Preis: Beste Regie (Filmpreis der saarländischen Ministerpräsidentin, dotiert mit 11.000 EUR)
  • Max Ophüls Preis: Bestes Drehbuch (Fritz-Raff-Drehbuchpreis, Saarländischer Rundfunk & ZDF, dotiert mit 13.000 EUR)
  • Max Ophüls Preis für den gesellschaftlich relevanten Film (Bundeszentrale für politische Bildung & Deutschlandradio Kultur, dotiert mit 5.000 EUR)
  • Max Ophüls Preis: Publikumspreis Spielfilm (Saarland Sporttoto GmbH, dotiert mit 5.000 EUR)
  • Max Ophüls Preis: Preis der Jugendjury (Bundeszentrale für politische Bildung & Landeszentrale für politische Bildung Saarland, dotiert mit 2.500 EUR)
  • Preis der Ökumenischen Jury (Interfilm & Signis (Katholischen Erwachsenenbildung Saarland – Landesarbeitsgemeinschaft e.V., Landesarbeitsgemeinschaft für Evangelische Erwachsenenbildung im Saarland e.V.), dotiert mit 2.500 EUR)


Wettbewerb Mittellanger Film:

#Wannadie
Regie: Anja Badeck
Produktion: Karbe Film

Dem Kletterstar Lars soll der Unterschenkel amputiert werden. Über die Plattform #wannadie verabredet er sich zum Gruppenselbstmord. Zum Treffpunkt kommt aber nur Kleiderdesigner Franz im Kaiser-Franz-Kostüm und mit gebrochenem Herzen. In einem Freibad beschweren sie sich mit Gewichten und springen. Unter Wasser entscheidet sich Lars weiterzuleben und rettet auch Franz. Doch Franz will sterben und ist außer sich. Was spricht für den Tod und was für das Leben?


Death is so permanent

Regie: Moritz Binder
Produktion:gamutfilm

Ein Regiestudent verfilmt die Kindheitsanekdote seines Vaters. Dessen Freundschaft zu einem mysteriösen G.I. – dem 12-Finger-Charley. Gab es ihn wirklich? Wie soll man das erzählen? Dokumentarisch? Interviews fallen flach, der Vater ist zu vergesslich. Szenisch? Das mag die Filmprofessorin so gar nicht. „All ist lost!“ Dieser Film kann sich nur selbst retten. So verschmelzen in der Hitze von Missouri, auf der Suche nach dem echten Charley, Fiktion und Wirklichkeit zu einer märchenhaften Melange.

Die Filme konkurrieren um zwei Preise, die jeweils mit 5.000 Euro dotiert sind:

  • Der MAX OPHÜLS PREIS: PUBLIKUMSPREIS MITTELLANGER FILM

  • Der MAX OPHÜLS PREIS: BESTER MITTELLANGER FILM wird von einer dreiköpfigen Jury vergeben und vom Saarländischen Minister für Bildung und Kultur Ulrich Commerçon gestiftet.

Kinderfilmreihe:

Amelie rennt
Regie: Tobias Wiemann
Produktion: Lieblingsfilm, helios sustainable films
Verleih: farbfilm verleih

Amelie ist 13, eine waschechte Großstadtgöre und womöglich das sturste Mädchen in ganz Berlin. Amelie lässt sich von niemanden etwas sagen, schon gar nicht von ihren Eltern, die sie nach einem lebensbedrohlichen Asthmaanfall in eine spezielle Klinik nach Südtirol verfrachten. Genau das, was Amelie nicht will. Anstatt sich helfen zu lassen, reißt sie aus. Sie flüchtet dorthin, wo sie garantiert niemand vermutet: Bergauf. Mitten in den Alpen trifft sie auf einen geheimnisvollen 15Jährigen mit dem sonderbaren Namen Bart. Als der ungebetene Begleiter ihr das Leben rettet, stellt Amelie fest, dass Bart viel interessanter ist, als anfangs gedacht. Gemeinsam begeben sich die beiden auf eine abenteuerliche Reise, bei der es um hoffnungsvolle Wunder und echte Freundschaft geht.


Hanni und Nanni – Sowas von neu

Regie: Isabel Suba
Produktion: UFA Fiction 
Verleih: Universal Pictures International Germany

Als die unzertrennlichen Zwillinge Hanni und Nanni auf das Internat Schloss Lindenhof geschickt werden, sind sie entschlossen, sich feuern zu lassen. Doch während Hanni den Plan mit einer Unzahl wilder Streiche verfolgt, findet Nanni bald neue Freunde. Zum ersten Mal in ihrem Leben zerreißt das Band zwischen den beiden Mädchen.


MOP Watchlist:

Luft
Regie: Anatol Schuster
Produktion: wirFILM

Die Rebellin Louk vereitelt mit einer Explosion eine Jagd auf Rehe und ist auf der Flucht. Als die verträumte und selbstlose Manja sie im Wald findet, versteckt sie Louk vor den Jägern. Zum Dank gibt ihr Louk einen Kuss, der in Manja das unstillbare Verlangen erweckt, ihr nahezukommen. Für Manja ist Louk das Ideal einer Freiheitskämpferin und mit stiller Hingabe begleitet sie Louks geheimen Widerstand.

 

Ehrenpreisträgerin Doris Dörrie:

Grüße aus Fukushima
Regie: Doris Dörrie
Produktion: Olga Film 
Verleih: Majestic Filmverleih

Marie fährt mit einer Hilfsorganisation nach Fukushima, um in den Notunterkünften ein wenig Heiterkeit zu verbreiten. Dort lernt sie die 70-jährige Geisha Satomi kennen, die alles verloren hat und zurück in die Sperrzone will. Marie hilft ihr dabei und lernt im Gegenzug von Satomi mit Verlust und den Gespenstern der Vergangenheit zu leben.


Kirschblüten Hanami

Regie: Doris Dörrie
Produktion: Olga Film
Verleih: Majestic Filmverleih

Trotz ihrer glücklichen Ehe mit drei Kindern bringt Trudi es nicht übers Herz, ihrem Ehemann Rudi die Wahrheit über seine unheilbare Krankheit zu sagen. Auf einer gemeinsamen Reise stirbt Trudi plötzlich – und erst posthum lernt Rudi seine Frau, ihre Interessen und Bedürfnisse richtig kennen.


KURZ.FILM.TOUR:

PIX
Regie: Sophie Linnenbaum

Ein Vater schießt ein erstes Foto seines Neugeborenen und setzt einen unaufhaltsamen Kreislauf in Gang. Im Schnelldurchlauf zieht das Leben des Jungen an uns vorbei, reduziert auf die fotogenen Momente des Lebens: das erste Weihnachtsfest, die Einschulung, Kindergeburtstage, die erste große Liebe, die Hochzeit, die Geburt des eigenen Kindes. Der Junge selbst bleibt Statist, während um ihn herum sein Leben als Kulisse auf- und wie- der abgebaut wird.

Mehr Informationen zum Filmfestival Max Ophüls Preis finden Sie hier.

Foto: Szenenfoto aus Reise nach Jerusalem

12/12/2017