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Pressemitteilungen

Förderung des FFF Bayern öffnet sich für internationale High-End-Serien

Seit vier Jahren fördert der FFF Bayern internationale Filme, die in Bayern zum großen Teil gedreht, digital realisiert und koproduziert werden. Ab sofort können auch Anträge für internationale High-End-Serien eingereicht werden, die in Bayern gedreht und koproduziert werden.

Der FFF fördert High-End-Serien, die für eine internationale Auswertung bestimmt und geeignet sind; mindestens ein Koproduktionspartner muss aus einem nicht deutschsprachigen Land kommen.

Bayerns Wirtschafts- und Medienministerin Ilse Aigner: „Bayern ist einer der führenden Medienstandorte in Europa. Diese kreative Branche findet gerade in München beste Rahmenbedingungen, die wir konsequent ausbauen. Neben internationalen Filmen und digitalen Produktionen auch die Produktion von High-End-Serien zu fördern, erhöht die internationale Sichtbarkeit weiter und ist ein wichtiger Baustein für die Förderung am Standort.“

FFF Geschäftsführer Prof. Dr. Klaus Schaefer: "Der FFF Bayern hat nun ein zusätzliches Förderinstrument und verfügt nicht nur über die finanziellen Mittel, sondern auch über die rechtlichen Grundlagen, große internationale Serien zu unterstützen. Wir bedanken uns beim Freistaat Bayern, der die Mittel und Möglichkeiten geschaffen und unseren Spielraum erweitert hat!"

Pro Episode sollen die Herstellungskosten mindestens 1,2 Millionen Euro betragen, wenn die Episode 60 Minuten dauert. Bei anderen Längen soll der Minutenpreis bei mindestens 20.000 Euro liegen. Der deutsche Koproduktionsanteil soll wenigstens 30 Prozent oder 5 Millionen Euro betragen. Der Höchstbetrag, mit dem der FFF Bayern eine internationale Serie fördern kann, beträgt 2 Millionen Euro. Wie auch schon bei den Kinofilmen und digitalen Produktionen muss in diesem Förderbereich mindestens die Hälfte der Drehtage in Bayern stattfinden. 

Produzenten können Anträge jederzeit einreichen. Über die Vergabe entscheidet der Unterausschuss für die Förderung zur Herstellung von Kinofilmen oder Serien als internationale Koproduktion. Ansprechpartner, Merkblatt und Leitlinien finden Sie hier.

Der Freistaat Bayern hat dem FFF für die Förderung der internationalen Koproduktionen (Kinofilme, Serien) in diesem Jahr 4,73 Millionen Euro zugewiesen.

Das Sonderprogramm startete im Januar 2013. Bisher hat der FFF Bayern damit Projekte wie Snowden von Oliver Stone mit Joseph Gordon-Levitt, Shailene Woodley und Nicolas Cage, The Happy Prince von und mit Rupert Everett, Colin Firth und Emily Watson sowie Euphoria von Lisa Langseth mit Alicia Vikander, Eva Green und Charlotte Rampling nach Bayern geholt. Zuletzt hat der Unterauschuss das Projekt Dragon Rider mit 2 Mio. Euro gefördert.
      
Ebenfalls in diesem Programm hat der FFF die digitalen Produktionen von Captain America: Civil War, The Lake, The Shallows oder Guardians of the Galaxy Vol. 2 gefördert.

Die Öffnung der Förderung für internationale Serien ist bereits die dritte Veränderung in diesem Jahr. Weitere Erneuerungen waren die Erhöhung der Mittel für die Gamesförderung sowie die Ausweitung der Fernsehfilmförderung für Virtual Reality und Webserien.

München, 14. Juni 2017