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Pressemitteilungen

FFF Bayern präsentierte "Katharina Luther" in der Bayerischen Vertretung in Berlin

Die Vertretung des Freistaates Bayern beim Bund und der FFF Bayern luden gestern zum FFF Special Screening in die Bayerische Vertretung in Berlin. Mehr als 300 hochrangige Gäste aus Politik und Filmbranche sahen die Vorführung der Produktion Katharina Luther von Julia von Heinz.

Sehen Sie hier Fotos von der Veranstaltung.

Katharina Luther erzählt vom Leben der Katharina von Bora, die im 16. Jahrhundert als Nonne das für sie vorgesehene Leben führt, bis sie mit den Schriften Martin Luthers in Berührung kommt. Sie flieht nach Wittenberg, wo sie verarmt und verstoßen auf Martin Luther trifft und ihn heiratet. Von nun an wird sie Luther als Wirtschafterin und Beraterin eine große Hilfe sein; sie bekommen sechs Kinder. Der Film beleuchtet besonders die Zeit nach dem frühen Tod der Tochter, in der die Eheleute sich voneinander abschotten, bis Katharina neuen Lebensmut gewinnt.

Lesen Sie hier eine Filmbetrachtung auf unserem Blog.

Nach der Vorführung diskutierten auf dem Panel Heinrich Bedford-Strohm, Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern und Ratsvorsitzender EKD, Regisseurin Julia von Heinz, MDR-Fernsehfilmchefin Jana Brandt und Produzent Ernst-Ludwig Ganzert unter der Moderation von Klaus Schaefer (GF FFF).
Katharina von Bora als selbstbewusste und starke Frau, die mittlerweile nahezu in Vergessenheit geraten sei, stand für Julia von Heinz bei der Inszenierung im Vordergrund, wie sie während der Diskussion sagte. Der Landesbischof zeigte sich vom Film beeindruckt: er beleuchte jeweils den inneren Konflikt Martin und Katharina Luthers.

Katharina Luther ist eine Produktion der Eikon Süd (Mario Krebs) mit Cross Media (Ernst Ludwig Ganzert und Martin Choroba) und Conradfilm (Marc Conrad). Redaktionell federführend ist der MDR (Redaktion: Jana Brandt und Johanna Kraus). Des Weiteren zeichnen Christine Strobl (ARD Degeto), Claudia Simionescu (BR) und Manfred Hattendorf (SWR) für die Redaktion verantwortlich. Gefördert wurde die Produktion von der Mitteldeutschen Medienförderung (MDM) und dem FilmFernsehFonds Bayern (FFF Bayern). Regie führte Julia von Heinz nach einem Drehbuch von Christian Schnalke. Die Hauptrollen spielen Karoline Schuch und Devid Striesow.

Das "Special Screening" in der Bayerischen Vertretung fand gestern zum elften Mal statt. In den letzten Jahren zeigte der FFF Bayern unter anderem die Filme Colonia Dignidad - Es gibt kein Zurück, Big Game, Ludwig II. oder Wer früher stirbt ist länger tot. Ziel der Reihe ist es, das bayerische Filmschaffen in Berlin zu repräsentieren und den Dialog zwischen Politik und Filmwirtschaft zu fördern.

Auf dem Foto: Die Panelisten Klaus Schaefer (FFF), Jana Brandt (MDR), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, Regisseurin Julia von Heinz und Produzent Ernst-Ludwig Ganzert (Eikon). © Bayerische Staatskanzlei | Henning Schacht.

Berlin/ München, 9. Februar 2017