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News

Am Set von „Trautmann“

Der FFF Bayern besuchte das Set von Markus H. Rosenmüllers neuem Film Trautmann in München.

Markus H. Rosenmüller, der zusammen mit Nicholas Schofield und Produzent Robert Marciniak auch für das Drehbuch verantwortlich zeichnet, realisiert mit Trautmann seinen ersten englischsprachigen Film.

Das Biopic erzählt die spannende und bewegende Lebensgeschichte einer der außergewöhnlichsten deutschen Sportlegenden: Bernd Trautmann, gespielt von David Kross, der sich als verhasster deutscher Kriegsfeind in England ein neues Leben aufbaute und dank seines Willens und seines Lebensmutes als Torhüter von Manchester City zur Legende und als Mensch zum Vorbild einer ganzen Generation wurde.

Neben David Kross spielen Freya Mavor, John Henshaw, Dave Johns, Harry Melling, Gary Lewis, Chloe Harris, Mikey Collins, Dervla Kirwan, Michael Socha und David Schütter.

Trautmann ist eine Produktion von Lieblingsfilm, Zephyr Films und British Film Company, in Koproduktion mit ARD Degeto (Redaktion: Carolin Haasis, Christine Strobl), SquareOne Entertainment und ARRI Media. Produzenten sind Robert Marciniak, Chris Curling und Steve Milne.

Der Film wird vom FFF Bayern, von der FFA, vom DFFF, vom Bayerischen Bank Fonds und von Northern Irland Screen unterstützt  und kommt 2018 im Verleih von SquareOne Entertainment in die Kinos.

 

 

Auf dem Foto: John Henshaw, Daniel Curio, Klaus Schaefer, David Kross, Freya Mavor, Marcus Hausham Rosenmüller, Nikolaus Prediger und Robert Marciniak.

 

 

 

8/08/2017

Drehstart von "25 km/h"

Anfang August haben die Dreharbeiten zum FFF-geförderten Roadmovie 25 km/h von Regisseur Markus Goller begonnen. Die bayerische Firma Pictures in a Frame koproduziert den Film.

25 km/h erzählt die Geschichte der beiden Brüder  Georg (Bjarne Mädel) und Christian (Lars Eidinger), die sich nach 20 Jahren auf der Beerdigung ihres Vaters wiedertreffen. Beide haben sich zunächst wenig zu sagen: Georg, der Tischler geworden ist und seinen Vater bis zuletzt gepflegt hat, und der weitgereiste Top-Manager Christian, der nach Jahrzehnten erstmalig zurück in die Heimat kommt. Doch nach einer durchwachten Nacht mit reichlich Alkohol beginnt die Annäherung: Beide beschließen, endlich die Deutschland-Tour zu machen, von der sie mit 16 immer geträumt haben – und zwar mit dem Mofa. Völlig betrunken brechen sie noch in derselben Nacht auf. Trotz einsetzendem Kater und der Erkenntnis, dass sich eine solche Tour mit über 40 recht unbequem gestaltet, fahren sie unermüdlich weiter. Während sie schräge Bekanntschaften machen und diverse wahnwitzige Situationen er- und überleben, stellen sie nach und nach fest, dass es bei ihrem Trip nicht alleine darum geht, einmal quer durch Deutschland zu fahren, sondern den Weg zurück zueinander zu finden.

In weiteren Rollen spielen Sandra Hüller, Jella Haase, Alexandra Maria Lara, Jördis Triebel, Wotan Wilke Möhring, Martin Brambach u.a. Das Drehbuch hat Oliver Ziegenbald geschrieben.

25 km/h wird produziert von der Sunny Side Up GmbH, in Koproduktion mit der Deutschen Columbia Pictures Filmproduktion, der Pictures in a Frame GmbH, der Mythos Film GmbH & Co. KG sowie der Traumfabrik Babelsberg & 26. Babelsberg Film GmbH. Der Film wird gefördert vom Medienboard Berlin-Brandenburg (MBB), dem FilmFernsehFonds Bayern (FFF), der Filmförderungsanstalt (FFA), der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg (MFG), der Film- und Medienstiftung NRW, der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein (FFHSH) sowie dem Deutschen Filmförderfonds (DFFF).

Der Kinostart ist für den 13. September 2018 im Verleih von Sony Pictures Releasing geplant.

Auf dem Foto: v.l.n.r. Tobias Herrmann (Pictures in a Frame), Eva van Leeuwen (Dt. Columbia Pictures), Jan Gallasch (Pictures in a Frame), Schauspielerin Sandra Hüller, Regisseur & Produzent Markus Goller, Hauptdarsteller Bjarne Mädel, Drehbuchautor & Produzent Oliver Ziegenbalg und Hauptdarsteller Lars Eidinger.
© 2017 Gordon Timpen/Sony Pictures Releasing GmbH/Sunny Side Up GmbH

5/08/2017

Zwei FFF-geförderte Filme beim 70. Locarno Festival

Zwei FFF-geförderte Filme feiern ihre Weltpremieren beim 70. Locarno Festival: Das Drama Der Mann aus dem Eis (OT: ICEMAN) von Felix Randau auf der Piazza Grande und der Dokumentarfilm The Poetess von Andy Wolff und Stefanie Brockhaus in der Reihe Semaine de la Critique.

 

Der Mann aus dem Eis

Im Mittelpunkt von Der Mann aus dem Eis von Felix Randau stehen die Ötztaler Alpen: Vor 5300 Jahren in der Jungsteinzeit lebt eine Großfamilie dort friedlich. Während Anführer Kelab (Jürgen Vogel) auf der Jagd ist, wird die gesamte Sippe bei einem Überfall brutal ermordet, darunter auch seine Frau und sein Sohn. Das Heiligtum der Gemeinschaft wird geraubt. Getrieben von Schmerz und Wut hat Kelab nur noch ein Ziel – Vergeltung -  und folgt den Spuren der Täter. Durch einen tragischen Irrtum wird er auch noch selbst zum Gejagten.

In weiteren Rollen spielen Susanne Wuest, André M. Hennicke, Sabin Tambrea, Martin Augustin Schneider, Violetta Schurawlow und Franco Nero.

Der Mann aus dem Eis wurde produziert von Port au Prince Film & Kultur Produktion GmbH (Deutschland) in Koproduktion mit Echo Film (Italien), Lucky Bird Pictures GmbH (Deutschland) und Amour Fou Vienna (Österreich).

Gefördert wurde die Produktion von IDM Südtirol – Alto Adige, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, FilmFernsehFonds Bayern, Deutscher Filmförderfonds, Medienboard Berlin-Brandenburg, Bayerischer Bankenfonds, MIBACT - Ministero per i beni culturali, Filmstandort Austria, Carinthia Film Commission und der Filmförderungsanstalt. Wissenschaftliche Beratung vom Südtiroler Archäologiemuseum, Bozen. Koproduzierende Sender sind ZDF, ARTE, SKY Deutschland, ORF.

Der Film startet am 30. November 2017 in den Kinos im Verleih von Port au Prince.

The Poetess

 

Der Dokumentarfilm von Andy Wolff und Stefanie Brockhaus erzählt Hissa Hilals Geschichte. Sie ist die erste Frau im Finale des größten Gedichtwettbewerbs des arabischen Raums. In ihren Gedichten in der Multi-Millionen-Dollar-TV-Show kritisiert sie die patriarchale arabische Welt und attackiert einen der berüchtigten Saudi-Geistlichen für seine extremistischen Fatwas vor 75 Millionen ZuschauerInnen. Dabei ist Hissa von Kopf bis Fuß verschleiert, darf nicht autofahren, hat keinen Pass und braucht für jede Aktivität die Erlaubnis ihres Mannes. Wie brachte sie den Mut auf ihr Leben auf der Bühne zu riskieren?

Der Film wurde produziert von Brockhaus/Wolff und der HFF München.

Alle weiteren Informationen zum Festival finden Sie hier.

Foto: Szenenbild aus Der Mann aus dem Eis (c) Port au Prince Pictures

12/07/2017