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News

"Burg Schreckenstein" feiert Premiere in München

Am 16. Oktober 2016 feierte die Verfilmung des Kinderbuchklassikers Burg Schreckenstein seine Deutschlandpremiere in München im Mathäser Filmpalast.

Die erste Verfilmung der Romanreihe von Oliver Hassencamp erzählt die Geschichte über die Jungs eines ungewöhnlichen Internats. Wegen akuter Platzprobleme muss eine Jungenschule auf eine Ritterburg ausweichen, in der nur Eigentümer Graf Schreckenstein haust. Aus der Not machen die Jungen eine Tugend: Sie nennen sich Ritter und feiern alte Rittertugenden. Als mit Stephan ein neuer Schüler auf die Burg kommt, stellt dessen Renitenz die Gemeinschaft auf eine harte Probe. Doch dann erhält Stephan eine Bewährungsprobe: Er kann die bedrohte Schule retten, braucht dazu aber die Hilfe der verfeindeten Mädchen vom Internat Schloss Rosenfels.

In den Hauptrollen spielen Henning Baum, Sophie Rois, Jana Pallaske, Alexander Beyer und Harald Schmidt sowie Maurizio Magno, Chieloka Nwokolo, Eloi Christ, Benedict Glöckle, Caspar Krzysch, Nina Goceva, Mina Rueffer und Paula Donath. Regie führte Ralf Huettner; das Drehbuch schrieb Christian Limmer nach einer Vorlage von Oliver Hassencamp. Burg Schreckenstein ist eine Produktion von Roxy Film und Violet Pictures in Koproduktion mit Tele München. Den weltweiten Vertrieb übernimmt Beta Film. Der Film wurde gefördert vom FFF Bayern, der Südtiroler Filmförderung BLS, der Filmförderungsanstalt (FFA) und dem Deutschen FilmFörderFonds (DFFF).

Am 20. Oktober startet Concorde Filmverleih Burg Schreckenstein.

Auf dem Foto: v.l.n.r.: Markus Zimmer (Concorde Film), Ursula Woerner, Annie Brunner, Andreas Richter (Roxy Film), Alexander Beyer, Jana Pallaske, Nikolaus Prediger (FFF Bayern), Matthias Lier, Alexis von Wittgenstein (Violet Pictures), Christiana Wertz (IDM Südtirol), Ralf Huettner (Regisseur), Paula Donath, Nina Goceva, Eloi Christ, Caspar Krzysch, Chieloka Nwokolo, Maurizio Magno, Benedict Glöckle, Mina Rueffer
© 2016 Concorde Filmverleih GmbH/ Kurt Krieger

17/10/2016

"Terror": Das interaktive und internationale Fernsehereignis am 17. Oktober im Ersten

Das FFF-geförderte interaktive Fernsehereignis Terror nach dem gleichnamigen Theaterstück von Ferdinand von Schirach wird am 17. Oktober in der ARD ausgestrahlt. Das Besondere daran: Die Zuschauer stimmen über den Ausgang des Films ab. Im Anschluss vergleicht Frank Plasberg in seiner Sendung "hart aber fair" die Abstimmungsergebnisse und erörtert das Ergebnis.

Die Verfilmung des Theaterstücks des Bestsellerautors wurde von Oliver Berben gemeinsam mit der ARD Degeto und dem rbb mit einem hochkarätig besetzten Ensemble verfilmt. Unter der Regie von Grimme-Preisträger Lars Kraume standen Burghart Klaußner als Richter, Florian David Fitz als Angeklagter Lars Koch, Martina Gedeck als Staatsanwältin, Lars Eidinger als Verteidiger sowie Jördis Triebel und Rainer Bock als Nebenklägerin und Zeuge vor der Kamera.

In Terror wird die Frage gestellt, ob man 164 Menschen töten darf, um 70.000 zu retten. Das Gericht steht vor einer schweren Entscheidung. Durfte der Kampfpilot Lars Koch eine Lufthansa-Maschine abschießen, um zu verhindern, dass ein Terrorist das Flugzeug auf die vollbesetzte Allianz Arena stürzen lässt? Weil es keinen Befehl gab und er sich eigenmächtig über geltendes Recht hinwegsetzte, muss sich der 31-Jährige jetzt verantworten. Für den Familienvater ist klar, dass er als Soldat im Kampf gegen den Terrorismus nicht anders handeln konnte. Doch ist Lars Koch ein Held oder ein Mörder? Darüber verhandelt die große Strafkammer des Schwurgerichts Berlin.

Im Anschluss an die Schlussplädoyers ist allerdings nicht das Gericht, sondern der Zuschauer in einer multimedialen Abstimmung aufgefordert, über Schuld oder Unschuld zu urteilen. Im Rahmen eines Themenabends diskutiert im Anschluss an die Urteilsverkündung in einem von Frank Plasberg moderierten "hart aber fair"-Spezial eine Expertenrunde über die Entscheidung des Publikums sowie über die ethischen und juristischen Grundlagen des Falls, der in Anbetracht der Ereignisse der letzten Monate an erschreckender Aktualität gewonnen hat.

Terror ist eine Produktion der MOOVIE in Koproduktion mit ARD Degeto und rbb – in Zusammenarbeit mit Beta Film - gefördert vom Medienboard Berlin Brandenburg und dem FFF Bayern. Produzent ist Oliver Berben. Regie führt Lars Kraume. Für die Kamera ist Jens Harant verantwortlich. Das Drehbuch entstand in Zusammenarbeit von Ferdinand von Schirach, Lars Kraume und Oliver Berben. Die Redaktion bei der ARD Degeto hat Sascha Schwingel, für den rbb zeichnet Cooky Ziesche verantwortlich.

15/10/2016

Drehstart für Tannbach II

Ende September haben in Prag und Umgebung die Dreharbeiten zum historischen ZDF-Dreiteiler Tannbach II begonnen. Regie führt wieder Alexander Dierbach, in den Hauptrollen spielen Henriette Confurius, Heiner Lauterbach, Martina Gedeck, Jonas Nay, Alexander Held, Anna Loos, Robert Stadlober, Florian Brückner, Maximilian Brückner, Clemens Schick und viele andere.

Das FFF-geförderte Ensemble-Drama Tannbach II erzählt als Fortsetzung von Tannbach – Schicksal eines Dorfes die Jahre 1960, 1961 und 1968, die für Deutschland in West und Ost entscheidende gesellschaftliche und politische Veränderungen brachten. Mauern werden hochgezogen, die Fronten zwischen Ost und West verhärten sich immer weiter, bis mit dem blutigen Ende des Prager Frühlings die letzten Hoffnungen auf einen "Sozialismus mit menschlichem Antlitz" zerschlagen werden. 

Die Geschichte von Tannbach II folgt erneut den Familien aus dem Dorf. Während Anna (Henriette Confurius) und Friedrich Erler (Jonas Nay) weiterhin in der DDR am Aufbau des Sozialismus arbeiten, profitiert Annas Vater Georg von Striesow (Heiner Lauterbach) auf der anderen Seite der Grenze vom Wirtschaftswunder der aufstrebenden BRD. Doch bald schon fordert die Grenze mitten im Dorf erste Opfer und schlägt tiefe Wunden: Ein Kind stirbt bei einem Granatenunfall, Hilde Vöckler (Martina Gedeck) gerät in die Fänge der Stasi, Georgs neue Bekanntschaft Rosemarie Czerni (Anna Loos) hat ein dunkles Geheimnis, und Annas Sohn Felix Erler flieht 1968 aus der NVA-Kaserne. Ein Dorf und seine ganz besondere Geschichte, die im Kleinen widerspiegelt, was in Deutschland im Großen geschah.

2015 begeisterte Tannbach – Schicksal eines Dorfes bei seiner Premiere bis zu 6,7 Millionen Zuschauer und wurde seither vielfach ausgezeichnet. Jonas Nay wurde als Bester Schauspieler mit dem Deutschen Fernsehpreis 2016 geehrt, der Bambi 2015 ging an Henriette Confurius als Schauspielerin National. Bei der Verleihung des Bayerischen Fernsehpreises 2015 wurden die Produzenten Gabriela Sperl, Max Wiedemann und Quirin Berg mit dem Sonderpreis gewürdigt, und nach der Goldenen Magnolie von Shanghai und dem Rockie Award in Banff wurde Tannbach zuletzt auch mit der Goldene Nymphe von Monte Carlo ausgezeichnet.

Tannbach II ist eine Koproduktion des ZDF mit Gabriela Sperl Produktion für Wiedemann & Berg Television und Wilma Film. Gefördert wird der Mehrteiler vom FilmFernsehFonds Bayern (FFF), dem Filmanreizprogramm des tschechischen Staatlichen Kinematographie Fonds und der Mitteldeutschen Medienförderung (MDM). Produzenten sind Gabriela Sperl, Quirin Berg und Max Wiedemann. Ausführende Produzentin ist Ilona Schultz. Die Redaktion im ZDF haben Caroline von Senden und Solveig Cornelisen. Regie führt Alexander Dierbach, die Drehbücher stammen von Silke Zertz nach der Idee von Josephin und Robert Thayenthal.

Die Dreharbeiten in Tschechien, Thüringen und Bayern dauern bis Anfang 2017, ein Sendetermin für den Dreiteiler steht noch nicht fest.

 

14/10/2016