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News

"Das Verschwinden": TV-Miniserie von Hans-Christian Schmid in der ARD

Mit Das Verschwinden hat Hans-Christian Schmid seine erste TV-Serie realisiert. Die Miniserie wird jeweils am 22. / 29. / 30. und 31. Oktober um 21.45 Uhr in der ARD in Doppelfolgen à 90 Minuten ausgestrahlt.

Die Serie erzählt von der Suche einer Mutter nach ihrer unter mysteriösen Umständen verschwundenen Tochter: In Forstenau, einer Kleinstadt nahe der tschechischen Grenze, verschwindet die zwanzigjährige Janine Grabowski (Elisa Schlott). Während vieles darauf hindeutet, dass sie klammheimlich der Provinz den Rücken kehren wollte, ist ihre Mutter Michelle (Julia Jentsch) überzeugt, dass Janine etwas zugestoßen sein muss. Die Vermisstenanzeige verschwindet allerdings schnell in den Akten der Polizei. Niemand mag an ein Verbrechen glauben, nicht hier. So ist Michelle gezwungen, sich auf eigene Faust auf die Suche zu machen. Je mehr sie über ihre Tochter und deren Umfeld in Erfahrung bringt, desto stärker stellt sich ihr die Frage, wie sehr ihr eigenes Verhalten in der Vergangenheit dazu beigetragen hat, ein Netz aus Lügen und Geheimnissen zu spinnen, in dem Janine nicht das einzige Opfer bleibt.

Das Drehbuch hat Hans-Christian Schmid gemeinsam mit Bernd Lange geschrieben. Neben Julia Jentsch stehen Sebastian Blomberg, Nina Kunzendorf, Johanna Ingelfinger, Saskia Rosendahl, Martin Feifel, Mehmet Atesçi, Godehard Giese und Stephan Zinner in weiteren Hauptrollen vor der Kamera. Die Dreharbeiten fanden bis Ende Dezember 2016 in Bayern, Tschechien und Berlin statt.

Das Verschwinden ist eine Ko-Produktion der 23/5 Filmproduktion (Produzenten: Britta Knöller und Hans-Christian Schmid), Mia Film (Ko-Produzenten: Michal Pokorný, Zbynek Pippal) und ARD Degeto, BR, NDR und SWR. Für die Redaktion zeichnet Claudia Grässel und Sascha Schwingel (ARD Degeto), Bettina Ricklefs und Claudia Simionescu (BR), Sabine Holtgreve (NDR) und Kerstin Freels (SWR) verantwortlich. Das Verschwinden wurde gefördert von FFF Bayern, Medienboard Berlin-Brandenburg und dem tschechischen Staatsfond der Kinematographie.

 

5/10/2017