Geförderte Projekte

Verleihförderung, Nachwuchsförderung Erstlingsfilm

My Beautiful Country (AT: Die Brücke am Ibar)

Kategorie
Drama
Nachwuchsförderung Erstlingsfilm
180.000 € (Oktober 2010)
Verleihförderung
20.000 € (Oktober 2013)
Drehbuch
Michaela Kezele
Regie
Michaela Kezele
Produktion
sperl productions, München
Senderbeteiligung
BR
Inhalt
Kosovo 1999. Das Leben der verwitweten Serbin Danica und ihrer zwei Söhne Vlado und Danilo ändert sich während des Kosovokrieges schlagartig, als in ihrem Vorgarten der verwundete albanische UCK-Soldat Haris auftaucht. Ungeachtet seiner Nationalität pflegt sie ihn gesund und verliebt sich in ihn. Doch von den Nachbarn verraten und von serbischen Soldaten erkannt, muss Haris auf die alba-nische Seite fliehen. Als Haris den verloren gegangenen Danilo zurück bringt, kommt es an der Brücke des Ibars zu einem tragischen Unglück.

Nachwuchsförderung Erstlingsfilm

Sunken Dreams

Kategorie
Dokumentation
Nachwuchsförderung Erstlingsfilm
80.000 € (Oktober 2010)
Drehbuch
Sabrina Wulff
Regie
Sabrina Wulff
Produktion
Luethje schneider hörl Film
Senderbeteiligung
ZDF
Inhalt
Im Mittelpunkt von „Sunken Dreams“ stehen die Stadt Detroit und ihre Menschen. Detroit – einst die amerikanische „Vorzeigemetropole“, eine Stadt, die ewig glänzt, und der Motor, der USA Reichtum und der Welt Autos brachte. Nach dem Zusammenbruch der Automobil-Branche stehen die Familien in Detroit vor einer großen Herausforderung: Sie haben ihre Jobs verloren und anstelle ihres sorglosen „middle-class“ Lebens sehen sie sich mit elemen-taren Existenzängsten konfrontiert. „Sunken Dreams“ begleitet Charaktere unterschiedlicher Generation, die sich dem globalen Umbruch und ihrem persönlichen Schicksal mit „amerikanischem Optimismus“ und Stolz entgegenstellen. Wie gehen sie mit dem drohenden sozialen Abstieg um? Wie viel bedeutet ihnen der amerikanische Traum vom Haus, Vorgarten und Familienauto? Können die Haus-kredite noch abbezahlt werden? Wie sehr leidet eine Familie unter dem Arbeitsverlust der Eltern? Werden jetzt Werte wie Religion, Freundschaft und Familie wichtiger? Fünf Einzelpersonen aus unterschiedlichen Familien werden symbolisch zu einer prototy-pisch amerikanischen Familie montiert. Nach und nach wird diese Struktur aufgebrochen und jedem einzelnen Charakter in seine eigene Familie gefolgt. Dadurch soll eine Überhö-hung der Realität stattfinden und der Eindruck der Einsamkeit in Zeiten globaler Krisen ver-stärkt werden.

Verleihförderung, Nachwuchsförderung Erstlingsfilm

You drive me crazy (AT: And who taught you to drive?)

Kategorie
Dokumentarfilm
Nachwuchsförderung Erstlingsfilm
80.000 € (Oktober 2010)
Verleihförderung
30.000 € (Dezember 2012)
Drehbuch
Lia Jaspers
Regie
Andrea Thiele
Produktion
Kloos & Co. Medien, Berlin
Verleih
RFF – Real Fiction Filmverleih
Inhalt
Der Deutsche Max, der Amerikaner Steve und die Kenianerin Betty haben eines gemeinsam: Sie dürfen als Ausländer im neuen Land nicht mehr Auto fahren. Die Cultural Comedy beobachtet exemplarisch drei Menschen in München, Mumbai und Tokio bei ihren Versuchen, den jeweils landestypischen Fahranforderungen gerecht zu werden. Dabei werden neben den Unterschieden in der jeweiligen Straßenkultur auch die kulturellen Unterschiede der Protagonisten und ihren Fahrlehrern beleuchtet.