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Eine Drehbuchidee und dann? Geschichten entwickeln mit Story Mapping

Gerade zu Beginn eines Projekts stehen Entscheidungen an, die Konsequenzen für die gesamte Geschichte haben. Auf Einladung des Creative Europe Desk München setzt der britische Spezialist für kreative Prozesse, Paul Tyler, in seiner Story Mapping Methode Gegenstände ein, um die Elemente einer Geschichte greifbar und deren Beziehungen sichtbar zu machen. Sobald sich die Story vor den Augen des Autors durch die Auswahl und Platzierung der Steine entfaltet, werden innere kreative Blockaden gelockert und so steigt die Bereitschaft, mit dem Werk kritischer und offener umzugehen.

Nominiert für BAFTA und BBC Creativity Award, hat Paul Tyler seine Methode bei der Entwicklung von über 500 Projekten in 20 Ländern eingesetzt, u.a. für das Dänische und Schwedische Filminstitut, EAVE und The Royal Academy of Arts, UK.

Die Story Mapping Session nutzt als Beispiel das Spielfilmprojekt LILEA ROSA der Hamburger Produktionsfirma Tamtam Film, bei dem Christian Klandt Regie führt. Um das Überleben ihrer kranken Tochter zu sichern, begibt sich das junge Elternpaar im Zentrum der Geschichte in die dunkle Welt des illegalen Organhandels. Die Autoren Christian Klandt und Sophie Narr nehmen an der Session teil.

Die englischsprachige Veranstaltung findet am 27. Juni 2017 von 10:00 - 12:00 Uhr (Einlass 9:30 Uhr) im Gasteig im Rahmen des Filmfest München statt. Der Eintritt ist kostenlos, eine Anmeldung unter story-mapping.eventbrite.de ist erforderlich.

Auf dem Bild: Paul Tyler beim (c) Power to the Pixel Workshop